Umbau Spitfire auf Elektromotor?

Hinweise auf Angebote im Internet (nicht nur bei ebay), aber auch Preise für ersteigerte Raritäten, oft über dem Neupreis ... Hier gibt es Hohn und Spott reichlich, und selten grundlos.
kleinerfrank
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Re: Umbau Spitfire auf Elektromotor?

Beitrag von kleinerfrank » 14. Jan 2021, 15:39

Wir werden die letzte Generation sein, die sich noch den "Luxus" leisten kann über Elektroantrieb in unseren Triumphs die Nase zu rümpfen.
Spätestens in 15 Jahren (oder früher...) werden wir uns mit Pipi inne Augen an die Zeit erinnern als der Liter Super unter 2 Euro gekostet hat.
Von den Umweltauflagen ganz zu schweigen.

Wenn man heute allerdings auf die Website von z.B. Lorey geht und ein wenig herumrechnet, dann wird ein Umbau so ganz grob ca. 15.000€ kosten.
Käm für mich nicht in Frage, zu teuer.
Aber in 15 Jahren, wenn die Technik gang und gäbe ist und deutlich billiger zu haben, dann wirds sehr interessant.
68er Vitesse Mk2

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jr1500
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Re: Umbau Spitfire auf Elektromotor?

Beitrag von jr1500 » 14. Jan 2021, 15:47

markus1979 hat geschrieben:
14. Jan 2021, 15:16
Muss ich wirklich der erste mit dem "Wie kann man nur" sein ? :wink:
Da drauf hatte ich schon länger gewartet ... :geeni:

Der Spitfire ist ja nicht so extrem selten das man mit ihm nicht ein wenig rumbasteln könnte.

Ich fände den als Stadt- und Kurzstrecken E-fahrzeug auf jeden Fall extrem interessant weil

- der unwahrscheinlich wenig Platz braucht
- extrem wendig ist
- super aussieht

Muss mir den Lorey Kram mal reinziehen ...

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Rolf
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Re: Umbau Spitfire auf Elektromotor?

Beitrag von Rolf » 14. Jan 2021, 17:04

Brüchi:
"Ich sag nur "Deutsche Umwelthilfe".... was die in wenigen Jahren schon alles verbrochen haben...."

Ganz meine Meinung! :top:


Grüße
Rolf
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Re: Umbau Spitfire auf Elektromotor?

Beitrag von Rolf » 14. Jan 2021, 17:07

Bei Youtube gibt es übrigens schon ein paar Videos zu zum Thema Spitfire mit Elektromotor:

https://youtu.be/V1Uia0HXGcA


Grüße
Rolf
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Re: Umbau Spitfire auf Elektromotor?

Beitrag von Andi » 14. Jan 2021, 19:19

Und da gibt es Menschen die nen GT6 Kopflastig nennen :lol:
Wer keine Punkte in Flensburg hat hat endweder Glück gehabt oder behindert den fließenden Verkehr.

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Re: Umbau Spitfire auf Elektromotor?

Beitrag von Dani Senn » 14. Jan 2021, 19:26

Was ich schon überlegt habe ,einen Spit auf Wasserstoff um zu bauen, das wird die Zukunft sein, Fahren mit Wasser. Habe ja ab Mai jede menge Zeit. Und das riesen Batteriegelumpe kann man dann vergessen.
Bodeblääch Dänu

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Re: Umbau Spitfire auf Elektromotor?

Beitrag von E-Spiti » 14. Jan 2021, 20:37

Hallo, die Anzeigen sind von mir.
Soeben ist die Bestätigung meiner Anmeldung im Forum gekommen, da ich bisher nicht angemeldet war.
Nachfolgend ist mein Bericht zum Umbau.

Falls nur die Daten interessieren: die stehen ganz unten!

Ich habe den Hinweis auf den Umbau gleich wieder bei ebay-Kleinanzeigen rausgenommen, da es mir zu viele Anfragen wurden.

Der Umbau erfolgte da der Motor komplett überholt werden musste.
„Ja schon klar, die Kosten für die Überholung und den Umbau kann man nicht vergleichen“.
Mein Gedanke ist, dass ich meinen Spiti nun schon mehr als 30 Jahre fahre und die nächsten 30 Jahre „zeitgemäss“ unterwegs sein möchte, z.B. in allen Umweltzonen
Hier meine Kurzgeschichte: Ich fahre meinen Spitfire MKIV-1300 nach Vollrestauration seit 1989, gesamt ca. 220000km, sehr zuverlässig und fast ohne Probleme. Anfang 2000 hat er mir so „gestunken“, dass ich einen 3-Wege-KAT eingebaut habe und mir wünschte geräuschlos und abgasfrei fahren zu können.
Diesen Wunsch habe ich mir nun im März 2020 erfüllt. Wie „MiSt“ schon angedeutet hatte mit kompetenter Hilfe der Fa. Lorey Maschinenbau (Marco Lorey). Alles lief wie am Schnürrchen: Zuhause alle „Benzinteile“ ausgebaut, dann meinen Spiti nach Offenbach gekarrt, auf die Waage gestellt, mit Marco Lorey ca. 5 Tage lang alle neuen von Ihm gefertigten mechanischen Teile und Elektroteile eingebaut, Batterien geladen, Probefahrten gemacht, dann hat er meinen Spiti mängelfrei über den TÜV gebracht.
Mittlerweile sind wir 8000km gefahren, davon eine 7-Tagestour (1500km)von Mannheim über das Timmelsjoch durch das Vinschgau und über den Jaufenpass. Zurück über Reschenpass, Arlbergpass und Allgäu.
Es macht uns nun extrem viel Spass fast geräuschlos zu fahren, lokal emissionsfrei. Zuhause lade ich Ökostrom.
Die Ladepausen müssen gut geplant sein, z.B. für Mittagspause, Besichtigungen....dann fallen diese Zeiten kaum auf.
Mein Spiti fährt wie zuvor nur viel besser ! Auch mit dem Benzinmotor war er fast immer zuverlässig, z.B. Tour nach Griechenland (Gesamt ca. 6000km, ohne Panne/Reparatur) Hitzschlag bei über 40Grad im Schatten bekam nur meine Frau.
Der Lärm aus dem Auspuff, manche nennen so etwas „Sound“ und die Abgase hatten mich schon immer gestört.
Mit meinem Opel Tigra mit LPG-Umbau bin ich seit meiner Spiti-Umrüstung gerade mal 200km gefahren, ich würde behaupten, dass das unsere „Freude am Fahren“, wie BMW mal beworben hat, beweist.

Daten zu meinem Spiti :
Getriebe ist aus den zuvor perfekt beschriebenen Gründen drin geblieben
Motor 96V, 17kW-Nennleistung
LiFe-Akkus ca. 20kWh
Ladezeit 0-100% ca. 2-2,5 Std.
Stromkosten bei Voll-Ladung ca. 7€ zuhause, unterwegs teilweise kostenlos oder mit Ladekarte ca. 9€, d.h. ca.4-7€/100km
4 Akkus über dem E-Motor und 4 Akkus an der Stelle wo der Tank war
Reichweite ca. 120-150km (zügiges Beschleunigen und Fahren inkl., durchschnittl. Reisegeschwindigkeit auf der Autobahn ca. 120km/h)
Das zulässige Gesamtgewicht mit 2 Personen ist unverändert
Umbaukosten: „hoch“
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Re: Umbau Spitfire auf Elektromotor?

Beitrag von markus1979 » 14. Jan 2021, 21:35

"Jeder Jeck ist anders" :D
Mein Ding wäre so ein Umbau ja nicht. Aber technisch durchaus interessant - von daher danke fürs Teilen :top:
69er Vespa || 77er Spitfire 1500 || 81er Fiat Spider

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Bellini
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Re: Umbau Spitfire auf Elektromotor?

Beitrag von Bellini » 14. Jan 2021, 21:47

Coole Sache :top: , obwohl ich sowas mit dem Spit im Leben nicht machen würde.

Zeigst du mal ein Foto vom Armaturenbrett? Würde mich interessieren, wie es da aussieht und wie du die ganzen E-typischen Instrumente integriert hast.

LG, Stephan

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Re: Umbau Spitfire auf Elektromotor?

Beitrag von xsivelife » 14. Jan 2021, 23:46

Spiele auch seit etlichen Jahren mit dem Gedanken, seit ich mal einen Bericht von einem Umbau in den USA gelesen habe (war ein Mk3, soweit ich mich erinnere). Getriebe drinlassen macht natürlich auch für die Nutzung der E-Motor-Charakteristik durchaus Sinn. Falls ich das jedoch jemals durchziehe, dann geht das aber wohl mit einem Zuwachs des Fuhrparks einher :-vh
Viele Grüße aus dem Schwobaländle,
Mike

2-Räder: '81er Vespa P80X & '83er Vespa PX200 & '88er KTM GS 400 H
4-Räder: '66er GT6 MK1 & '73er MK IV & '05er Twingo & '07er Twingo

Chrome alone ... won't take you home :mrgreen:

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Rolf
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Re: Umbau Spitfire auf Elektromotor?

Beitrag von Rolf » 15. Jan 2021, 01:35

Interessant, so etwas mal zu sehen. Aber dann: Heftiges Kopfschütteln - nein, danke!

So einen Spiti möchte ich nicht haben - never ever. Nicht mal geschenkt. Ich würde mich auch sonst nicht freiwillig in ein Elektroauto setzen - höchstens auf der Kirmes in einen Autoscooter.

Mein Haupthobby sind ja Motorräder. Da gibt es inzwischen auch schon einige mit Elektromotor. Ich würde aber lieber zu Fuß gehen als mich auf so etwas zu setzen.

Gibt es denn etwas Langweiligeres als einen Elektromotor?

Meine Fahrzeuge müssen rauchen und stinken und rasseln und vibrieren, sie müssen einen geilen Ansaug- und Auspuffsound haben, ich will schalten und Zwischengas geben, der Motor und die Auspuffanlage müssen gut aussehen (gerade beim Motorrad), ich will mit ölverschmierten Händen schrauben (es darf am Motor und am Vergaser ruhig mal etwas kaputt gehen), ich will die Charakteristik des Motors hören und spüren (90-Grad-V2, Reihensechser, Dreizylinder-Zweitakter usw.), ich will mich beim Fahren auf den Drehmomentverlauf des Motors einstellen müssen, ich dulde an meinem Spitfire keine elektronischen Bauteile (außer diesem neumodischen Hallgeber der Zündung) und ich möchte nicht mehr Zeit fürs Batterieladen als fürs Fahren aufbringen.

Außerdem habe ich keine Lust, mich von rot-grünen "Gutmenschen" bevormunden zu lassen.


Grüße
Rolf
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Re: Umbau Spitfire auf Elektromotor?

Beitrag von Plasmaspeaker » 15. Jan 2021, 06:22

Rolf... ein wahres Wort.
Kann mich dem nur zu 100% anschließen.

Gruß
Plasmaspeaker
Wer das Ziel kennt, kann entscheiden. Wer entscheidet, findet Ruhe. Wer Ruhe hat, ist sicher. Wer sicher ist, kann überlegen.Wer überlegt, kann verbessern.

mpanzi
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Re: Umbau Spitfire auf Elektromotor?

Beitrag von mpanzi » 15. Jan 2021, 06:33

Rolf hat geschrieben:
15. Jan 2021, 01:35
Interessant, so etwas mal zu sehen. Aber dann: Heftiges Kopfschütteln - nein, danke!

So einen Spiti möchte ich nicht haben - never ever. Nicht mal geschenkt. Ich würde mich auch sonst nicht freiwillig in ein Elektroauto setzen - höchstens auf der Kirmes in einen Autoscooter.

Mein Haupthobby sind ja Motorräder. Da gibt es inzwischen auch schon einige mit Elektromotor. Ich würde aber lieber zu Fuß gehen als mich auf so etwas zu setzen.

Gibt es denn etwas Langweiligeres als einen Elektromotor?

Meine Fahrzeuge müssen rauchen und stinken und rasseln und vibrieren, sie müssen einen geilen Ansaug- und Auspuffsound haben, ich will schalten und Zwischengas geben, der Motor und die Auspuffanlage müssen gut aussehen (gerade beim Motorrad), ich will mit ölverschmierten Händen schrauben (es darf am Motor und am Vergaser ruhig mal etwas kaputt gehen), ich will die Charakteristik des Motors hören und spüren (90-Grad-V2, Reihensechser, Dreizylinder-Zweitakter usw.), ich will mich beim Fahren auf den Drehmomentverlauf des Motors einstellen müssen, ich dulde an meinem Spitfire keine elektronischen Bauteile (außer diesem neumodischen Hallgeber der Zündung) und ich möchte nicht mehr Zeit fürs Batterieladen als fürs Fahren aufbringen.

Außerdem habe ich keine Lust, mich von rot-grünen "Gutmenschen" bevormunden zu lassen.


Grüße
Rolf
Ich gehöre grundsätzlich auch Deiner Fraktion an. Motorsound, Rasseln und Vibrationen ja (auf das "stinken" kann ich verzichten) - beim Spitfire. Die schmutzigen Hände kann ich mir auch anderweitig besorgen. Im Alltagsauto habe ich schon jetzt keinen Sound, kein Rasseln und keine Vibrationen und stinken auch nicht. Die Wahl des Motors ist rein rationell. Und wenn man mal in einem E-Flitzer gesessen hat, ist das schon ne feine Sache. In München nutzte ich früher (bin jetzt nicht mehr so oft in München) häufig DriveNow und die haben auch E-Autos im Portfolio. Mein erster war ein i3. Erster Eindruck: Was für eine billige Verarbeitung, das mit den hinteren Türen ist dämlich ... ich/wir waren überhaupt nicht begeistert von dem Teil. Bis ... naja, ich aufs Gaspedal trat und in wirklich sehr kurzer Zeit viel zu schnell für die Stadt war. Da muss man sich echt dran gewöhnen. Die Beschleunigung - und der i3 ist ja kein Sportwagen - ist der Hammer. Wie war der Spruch mit den Tränen der Ergriffenheit, die zum Ohr abfließen müssen? Kann mir keiner erzählen, dass das im Spiti möglich ist. Aber mit einem Hausfrauen-Einkaufs-Wägelchen wie dem i3 ist das drin.

Würde ich meinen X3 gegen ein E-Modell tauschen? Zur Zeit nicht, denn ich brauche regelmäßig einen Anhänger und da wird es bei E-Autos sehr eng. Dann pendle ich aktuell noch jede Woche zwischen Bodensee und Mannheim - das wäre grade so die Grenze für die Reichweite. Ausserdem sind mir die noch zu teuer. Und ... auch das ist nicht ganz unwichtig für mich: Ich bin nicht sicher, ob E-Autos wirklich ökologisch sind. Ich habe mich diesbezüglich viel informiert und es ist wirklich schwierig alles unter einen Hut zu bekommen und eine objektive Meinung zu bilden. Aktuell bin ich eher der Meinung, dass E-Autos schlechter für die Umwelt sind. Nicht in den Städten, da verbessern sie die Luft, aber Luft in den Städten ist ja nicht alles. Es geht ja auch um Wasser, Land, Giftstoffe und nicht zuletzt soziale Punkte unter welchen Arbeitsbedingungen das Zeug geschürft wird. Unter hinterher hat man ein paar hundert Kilo schwer zu entsorgenden Müll. Im Prinzip exportieren wir unseren Smog ins Ausland, nur dass dort unverhältnismäßig viel mehr Schaden entsteht, weil die sich nicht so um Umweltsünden kümmern, wie wir. Ist praktisch wie mit dem Plastikmüll. Wir werfen natürlich nix ins Meer. Wir verkaufen den Dreck ... äh, Rohstoffe natürlich ... nach Indien und die werfen ihn ins Meer. Den Müll bei uns in modernen Kraftwerken zu verbrennen wäre viel ökologischer, aber Müll zu verbrennen geht ja gar nicht, das ist ja sooooo umweltschädlich. Ich hör jetzt lieber auf, sonst rede ich mich noch in Rage.

Vielleicht, wenn der Natium-Ionen-Akku mal irgendwann funktioniert, wird das in die andere Richtung schwenken. Aber zur Zeit nicht.

Übrigens eine kleine Anmerkung, weil das immer mal Thema ist. Benzin war niemals teurer als in den 60er und 70er Jahren. Natürlich hat der Liter da nur ein paar Pfennige gekostet, aber das Lohnniveau war auch viel niedriger. Früher musste man länger für einen Liter Sprit arbeiten als zu den Spitzen-Benzinpreisen jemals danach.

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Re: Umbau Spitfire auf Elektromotor?

Beitrag von Brüchi » 15. Jan 2021, 07:53

@ E-Spiti:
Hm, warum hat dein Spitfire noch die normale Bleibatterie drin?
Hat das riesige Batteriepaket keinen simplen 12 V Ausgang, um die wenigen "alten" Verbraucher ( Licht, Blinker...) versorgen zu können?
Und wie wird die denn geladen, ne Lima gibt's ja nicht mehr?

Grüßlis, Brüchi
....little car, big fun...

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jr1500
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Re: Umbau Spitfire auf Elektromotor?

Beitrag von jr1500 » 15. Jan 2021, 09:00

@E-Spiti

Vielen Dank für den Bericht.

Schreib doch bitte mal eine konkrete Zahl zu den Umbaukosten. :happywink:

Meine Schätzung wäre 15 +

Und noch ein paar Fragen :

- wie wurde das mir der Heizung geregelt?
- wie schnell ist der auf 100?
- Höchstgeschwindigkeit?
- wie bremst der mit Rekuperation?

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