Massen im Hubkolbenmotor

Anleitung und Diskussion was wird wie oft geschmiert, kontrolliert oder ausgetauscht aber auch die offizielle Absolution dieser Taten
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Reinald
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Massen im Hubkolbenmotor

Beitragvon Reinald » 3. Mär 2009, 22:09

Moin Jungs,

ich habe da mal eine lustige Frage für euch:

Das Beschleuningen und Abbremsen der oszillierenden Massen (resp. Pleul und Kolben) im Motor verbraucht unstrittig Energie. Also - je leichter der Kram ist, desto mehr Drehmoment (und Leistung) bleibt also im Kurbeltrieb übrig.

Mich interressiert jetzt, wie groß dieser Einfluss in Zahlen ist- das sollte sich ja nun recht einfach ausrechnen lassen, im Sinne von "Eine Verringerung des Oszillierenden Gewichts um 200g pro Zylinder macht bei einem 4-Zylinder bei 7000rpm und einem Hub von 87,5mm einen Drehmomentzuwachs von XXXNm aus".

Also - ist hier irgendeiner der fleißigen Maschinenbauer, der das beantworten kann?

Grüsse,
Reinald
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Fischkopf
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Beitragvon Fischkopf » 3. Mär 2009, 23:50

Hallo Reinald,

habe was in einem meiner alten Studienbücher gefunden - mußt noch bis morgen Geduld haben, dann scanne ich die Seiten ein und Du kannst Dir die Kräfte im Kurbeltrieb berechnen. :wink:

Bis morgen, Markus

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Fischkopf
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Beitragvon Fischkopf » 4. Mär 2009, 12:07

Hallo Reinald,

habe die entsprechenden Seiten eingescannt. Leider kriege ich Sie nicht in diesen Beitrag eingefügt. Bitte schicke mir Deine Mailadresse per PN, dann sende ich Dir die Datein zu.

Gruß, Markus

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Re: Massen im Hubkolbenmotor

Beitragvon Leon » 8. Dez 2015, 17:52

Hallo Reinald,

Da hast du aber eine gute Frage gestellt.
Ich habe meine Studienarbeit über den Vergleich der Berechnungsmethoden zur Ermittlung der Eigenschwingungen einer 3-fach gelagerten 4-Zylinder Kurbelwelle geschrieben, heißt also den Spitfire.
Soll heißen ich habe alles vermessen Maße, Gewichte am Kurbeltrieb und auf verschiedenen Wegen berechnet. Damit kann man auch die Arbeit ermitteln, die benötigt wird, um das System zu bewegen.
Die Werte schwanken ganz massiv, vor allem wenn du unterschiedliche Drehzahlen zugrunde legst.
Soll heißen: mit einer einfachen Faustformel wirst du nicht glücklich.
Aber eine interessante Frage, ich glaube heute Nacht ist gerettet - Wo ist der Café....?
"Ich glaube, dass die Leute, die bewusst schnell fahren, die besseren Fahrer sind" - Walter Röhrl

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Leon
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Re: Massen im Hubkolbenmotor

Beitragvon Leon » 8. Dez 2015, 18:11

P.S.: Thema Verluste nicht vergessen - Reibungslos geht's nicht...
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Re: Massen im Hubkolbenmotor

Beitragvon von Bayern » 17. Feb 2019, 21:11

Ja und WAS is nu dabei heraus gekommen :shock: :shock: :shock: :shock: ???

ALLES aus Titan was sich bewegt und der Spit läuft ruhig wie ein 8 Zylinder und hat das gleiche Drehmoment :top: :top: :top: !!!
Spitfire 1500, BJ 1979, seit 1989 meiner :YIPPI: , aussen weiß, innen rot

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Re: Massen im Hubkolbenmotor

Beitragvon Andi » 18. Feb 2019, 11:44

Ohne auch nur im geringsten Ahnung von dem Thema kann ich dir aus praktischer Erfahrung sagen-so einfach ist das nicht.
Etwas zuviel erleichterung und nix läuft mehr sauber.
Wir haben mal einen 1300er mit allen damals bekannten Tricks aufgebaut.
Zuviel zum aufzählen und ich war eh der ahnungslose damals aber der Motor war schnell.
Nur unter 3000 Umdrehungen lief der nicht mehr.
Wer keine Punkte in Flensburg hat hat endweder Glück gehabt oder behindert den fließenden Verkehr.

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Re: Massen im Hubkolbenmotor

Beitragvon von Bayern » 19. Feb 2019, 09:52

Schade, dabei finde ich persönlich genau die niedrigen Drehzahlen beim Spit so cool!

Bin lange Jahre Alfa Sud und Srint gefahren, mit Boxermotor, die haben auch erst bei 3000 angefangen richtig zu laufen, dann aber wie eine Nähmaschine bis über 7000!
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Re: Massen im Hubkolbenmotor

Beitragvon Ansgar » 19. Feb 2019, 10:04

Moin,
Rennmotor ist klar Drehzahlband liegt ganz oben, auf der Strasse nicht zu fahren,
bei meinem Motor ist auch alles leicht Fidanza usw. und Motor für die Strasse, so abgestimmt wie ich ihn fahre
bei 3000 1/min sind 158 Nm, 1500er.
Ein Auto ist erst dann schnell genug, wenn man morgens davor steht und Angst hat es aufzuschließen.
Ein getunter Spitfire ist das schnellste Zündplättchen der Welt !

Gruß Ansgar

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Re: Massen im Hubkolbenmotor

Beitragvon Rolf » 19. Feb 2019, 10:20

Genau - viel Drehmoment bei niedrigen Drehzahl ist das, was man für genüssliche Landstraßenfahrten braucht. Die Beschleunigung von 80 auf 100 km/h im letzten Gang ist das Entscheidende.

Obwohl eine "Drehorgel" auch Spaß machen kann - siehe zu Beispiel Honda S 800 oder auch manche Motorräder.


Grüße
Rolf
It's a real delight to drive a Spit.

TRIUMPH SPITFIRE 1500 RHD (1975) - SUZUKI SV 650 S (2001) - YAMAHA XJ 900 N (1986) - BMW 328 CI COUPÉ (2000)

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Re: Massen im Hubkolbenmotor

Beitragvon Andi » 19. Feb 2019, 13:12

Mir persöhnlich tun hohe Drehzahlen weh.
Muß auch immer an mich halten dem AU Prüfer nicht zu schlagen wenn er meine Motoren so hoch dreht.
Ja, ich weiß-bei Vollgas auf der Bahn dreht der höher-Trotzdem kann ich es nicht leiden.
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