ich habe meinen Spiti (77er) schon seit Jahrzehnten! und kann mich nicht von Ihm trennen. Es war mein Alltagsauto für den Sommer und ein Winterauto gab es auch noch. Dann habe ich mir ein Hardtop zugelegt und fuhr ihn ganzjährig.
Zum Beginn hat er eine Vollrestaurierung bekommen, den Motor habe ich in der Zeit zweimal gemacht und schon jedes Teil in der Hand gehabt. Vor ca 13-14 Jahren habe ich ihn durchgeschweißt und dann ist er wieder unter einer Plane verschwunden. Im letzten Jahr habe ich mir eine kleine Werkstatt einrichten können und immer noch ein Motivationsproblem ihn wieder flott zu machen. Schöne neue Teile sammel ich schon seit Jahren.
Jetzt mache ich als erstes den Motor, bzw. den Zylinderkopf. Wenn er fertig ist, brauche ich dann auch ein Auto um ihn zu testen. Das ist mein Motivationstrick
Für das Motortuning habe ich einen konkreten Plan. Dazu setze meine gesammelten Ideen um. Es kursieren noch viele Oldschool-Tuningtricks. Ich möchte aber die Ideen von meinem Tuningguru David Vizard und Neueres umsetzen. Es wird schöne Feinmechanikerarbeit, denke ich...
Es werden nur Orginalteile zu modifizieren, mit Ausnahmen wie die Pleuel (oder so...) Von aussen soll man nichts sehen.. Trotzdem wird es extrem, dafür aber günstig, weil ich alles selber mache und keine sündhaft teuren Teile einkaufe. Ich bin schon neugierig, was dabei herauskommen wird.
Über Sinn oder Unsinn kann man diskutieren. Ich möchte aber alles umsetzen was mir gefällt und es Spass macht darüber nachzudenken und in der Szene unkonventionelles auszuprobieren. Deswegen bin ich ganz frei und habe kein Problem mit Golfballoberfläche, Riesenventilen oder der Erweiterung des Gusskrümmers. Ich werde es nach und nach mal vorstellen. Es wird sehr techniklästig. Vielleicht finden sich trotzdem Interessierte.
Als Ergebnis möchte ich ein Auto haben, daß ich nicht auf der Autobahn oder Rennstrecke prügel, sondern eines für einen stillen Genießer
Grüsse aus Hamburg
Woody