deshalb hat er ja auch von ca 60Kmh gesprochenDaniel hat geschrieben:ja klar dreht sich die Welle bei zB. 120 km gleich schnell, egal ob dritte oder vierte Gang, .... man fährt aber nun mal im dritten keine 120, ..........
3. Gang im Overdrive kracht
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Re: 3. Gang im Overdrive kracht
Gruß
Norbert
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Norbert
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Re: 3. Gang im Overdrive kracht
Hallo Torsten,
ich vermute es liegt garnicht am OD. Eventuell ist am 3.Gangrad was defekt (fehlende Zähne, Lagerung) Probier doch mal im 3 Gang (ohne OD) den Antriebsstrang mehr zu belasten und ziehe vorsichtig die Handbremse oder Bremse mit dem linken Fuss aber sachte und bewust, wenn du das noch nie gemacht hast kann es zu einer Vollbremsung kommen, also erstmal auf einsamen Feldwegen probieren.
Warnung: Bitte versucht das nicht zuhause
Sind die Geräusche dann wieder da-->3.Gang
ich vermute es liegt garnicht am OD. Eventuell ist am 3.Gangrad was defekt (fehlende Zähne, Lagerung) Probier doch mal im 3 Gang (ohne OD) den Antriebsstrang mehr zu belasten und ziehe vorsichtig die Handbremse oder Bremse mit dem linken Fuss aber sachte und bewust, wenn du das noch nie gemacht hast kann es zu einer Vollbremsung kommen, also erstmal auf einsamen Feldwegen probieren.
Warnung: Bitte versucht das nicht zuhause
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Re: 3. Gang im Overdrive kracht
Hi Torsten,Spiti74 hat geschrieben:Ich dachte der Öldruck ist in jedem Gang gleich. Es wundert mich, dass es im 4. ohne Probleme geht und plötzlich (während einer längeren Tour) im 3. nicht mehr.
vielleicht hast Du meine Odysse mit dem OD ebenfalls gelesen. Ich hätte es im Frühjahr am liebsten rot angemalt und .... na ja hab's am Ende hingekriegt und deshalb folgende Tipps:
1. Der OD muss im 3. Gang beim D-Type bei 50 km/h und im 4. Gang bei 60 km/h einwandfrei schalten (Angabe aus WHB)
2. Die Angaben im WHB sind teilweise nicht wirklich zutreffend. Pumpenrückschlagventil und Überdruckventil scheiden bei der Beschreibung eigentlich aus. Vorausetzung: kein Schmutz oder nennenswerter Abrieb im Getriebe sowie sauberer Filter.
3. Selbst wenn Du das Überdruckventil so einstellst, dass es höheren Druck zulässt, schaltet das OD nicht besser oder schneller.
4. Der Zustand des Steuerventils ist massgeblich für die Schaltleistung. Diese wiederum ist abhängig von der Öltemp. Ist der Sitz der Kugel auf dem Steuerventil nicht super gut in Ordnung hilft Dir nichts! Dort geht der Öldruck der zum Schalten notwendig ist verloren.
5. Da der Öldruck sich kontinuierlich aufbaut, schaltet das OD bereits bei einem Pumpendruck von ca. 15 bar. Dieser Druck erhöht sich dann bei einem gesunden OD auf ca. 39 bar und wird dann über das Überdruckventil abgeregelt. Dieser Druck bleibt auch z.B. bei 35 km/h im 4. Gnag und geschaltetem OD bestehen. Bei warmem Öl wird die Sache nicht ganz so druckvoll und das OD schaltet ggf. ein Moment später.
Ich denke der Druck reicht nicht aus um im 3. Gang noch vernünftig zu schalten. Um dies wirklich zu wissen und nicht nur zu glauben, musst Du den Druck messen. Hierzu kann ich Dir mein Druckmessgerät ausleihen.
Alle soweit nötigen Arbeiten wie Ölstandskontrolle, Filterkontrolle, Druckmessung, Prüfung des Steuerventils etc. kannst Du im eingebauten Zustand überprüfen. Der Tunnel ist ja schnell raus...
Ich hoffe niemanden gelangweilt zu haben und nicht den völligen Schrott erzählt zu haben. Wenn ja, bitte korrigieren, da dies nur eigene Erfahrungen sind.....
VG Reiner
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Re: 3. Gang im Overdrive kracht
noch was zum Steuerventil. Dieses muss sich einwandfrei im Ventilsitz auf- und ab bewegen lassen. Die Verschleißgrenzen drüfen nicht ganz so eng gesehen werden. Das Ventil beim herausheben nicht beschädigen! Hierzu nimmst Du am besten eine runde Sprengringzange nachdem Du das Steuerventil über die Revisionsklappe des Solenoids und den Steuernocken angehoben hast.
Viel Erfolg!
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VG Reiner
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Re: 3. Gang im Overdrive kracht
Hi Reiner und Torsten
Torsten schrieb ja anfangs:
Aber vielleicht meint Torsten eigentlich dies:
im 3. Gang schaltet das OD laufend hoch und runter ( erkennbar an Drehzahländerungen bei gleicher Geschwindigkeit) und das "Metallische" Geräusch ist einfach nur ein Klackern aufgrund der Lastwechsel ?????????
Somit möchte ich Torsten empfehlen: lass mal jemand anderes mit deinem Spiti fahren, vielleicht gibt es ja ausser etwas Ölmangel kein Problem????
Grüßlis, Brüchi
Torsten schrieb ja anfangs:
Bei mangelndem Öldruck im OD schepperts aber nicht metallisch im Getriebe, das ist ja die Sache, die ich nicht einordnen kann.Nur schaltet man im 3. Gang den Overdrive dazu, dann schepperts sehr metallisch im Getriebe und der Spiti ruckelt wie verrückt.
Aber vielleicht meint Torsten eigentlich dies:
im 3. Gang schaltet das OD laufend hoch und runter ( erkennbar an Drehzahländerungen bei gleicher Geschwindigkeit) und das "Metallische" Geräusch ist einfach nur ein Klackern aufgrund der Lastwechsel ?????????
Somit möchte ich Torsten empfehlen: lass mal jemand anderes mit deinem Spiti fahren, vielleicht gibt es ja ausser etwas Ölmangel kein Problem????
Grüßlis, Brüchi
....little car, big fun...
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Re: 3. Gang im Overdrive kracht
Torsten schreibt ja aber auch dass das Getriebe alle Gänge einwandfrei schaltet. Genau deshalb dachte ich die Ursache im Schaltverhalten des OD zu suchen.Brüchi hat geschrieben:....Bei mangelndem Öldruck im OD schepperts aber nicht metallisch im Getriebe, das ist ja die Sache, die ich nicht einordnen kann.
Aber vielleicht meint Torsten eigentlich dies:
im 3. Gang schaltet das OD laufend hoch und runter ( erkennbar an Drehzahländerungen bei gleicher Geschwindigkeit) und das "Metallische" Geräusch ist einfach nur ein Klackern aufgrund der Lastwechsel ?????????....
Zweitmeinung ist immer gut, ehe man sich verrennt. Wie sooft schaut man ja so ein bißchen in die Kristallkugel. Deshalb hatte ich versucht der Fehlersuche eine Struktur zu geben.Brüchi hat geschrieben:.... Somit möchte ich Torsten empfehlen: lass mal jemand anderes mit deinem Spiti fahren, vielleicht gibt es ja ausser etwas Ölmangel kein Problem????
VG Reiner
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Re: 3. Gang im Overdrive kracht
Hallo Reiner, Jürgen und Norbert,
vielen Dank für die Hinweise.
@Reiner
Dein Thread zu Deinem OD habe ich gelesen. Ich denke mal ich werde es folgendermaßen machen.
1. Ich werde das Getriebe selbst noch mal testen so wie es Norbert beschrieben hat (Warnhinweise werden beachtet).
2. Ich werde schauen, ob das Phänomen Geschwindigkeitsabhängig ist
3. Werde ich den Öldruck messen und das Ganze mal im eingebauten Zustand begutachten wie es Rainer beschrieben hat.
@Reiner wenn Du mir dazu Dein Messgerät ausleihen könntest, wär das super
Da es sich ja um den Spitti meines Vaters handelt, komme ich erst am Wochenende dazu die Punkte 1 und 2 zu testen.
Ich werde Euch aber auf alle Fälle auf dem laufenden halten und eine Rückmeldung geben.
Grüße
Torsten
vielen Dank für die Hinweise.
@Reiner
Dein Thread zu Deinem OD habe ich gelesen. Ich denke mal ich werde es folgendermaßen machen.
1. Ich werde das Getriebe selbst noch mal testen so wie es Norbert beschrieben hat (Warnhinweise werden beachtet).
2. Ich werde schauen, ob das Phänomen Geschwindigkeitsabhängig ist
3. Werde ich den Öldruck messen und das Ganze mal im eingebauten Zustand begutachten wie es Rainer beschrieben hat.
@Reiner wenn Du mir dazu Dein Messgerät ausleihen könntest, wär das super
Da es sich ja um den Spitti meines Vaters handelt, komme ich erst am Wochenende dazu die Punkte 1 und 2 zu testen.
Ich werde Euch aber auf alle Fälle auf dem laufenden halten und eine Rückmeldung geben.
Grüße
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Re: 3. Gang im Overdrive kracht
Hi Torsten,
habe gestern das Paket auf die Reise gebracht. Wollte Dir eigentlich einige Bilder als Gebrauchsanleitung mitsenden. Da es aber durch einen Blitzschlag meinen Drucker gehimmelt hat, wurde daraus nichts. Ich Stelle diese dann mal hier ein, ist ja vielleicht auch für andere interessant. Bitte beim Gebrauch nur die untere Mutter mit einem entsprechenden Gabelschlüssel handfest ziehen (Dichtung beiliegend, nicht vergessen). Alles weitere erklärt sich dann über die Bilder....
habe gestern das Paket auf die Reise gebracht. Wollte Dir eigentlich einige Bilder als Gebrauchsanleitung mitsenden. Da es aber durch einen Blitzschlag meinen Drucker gehimmelt hat, wurde daraus nichts. Ich Stelle diese dann mal hier ein, ist ja vielleicht auch für andere interessant. Bitte beim Gebrauch nur die untere Mutter mit einem entsprechenden Gabelschlüssel handfest ziehen (Dichtung beiliegend, nicht vergessen). Alles weitere erklärt sich dann über die Bilder....
VG Reiner
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Re: 3. Gang im Overdrive kracht
Hallo Reiner,
alles klar. Bin leider am Wochenende doch nicht dazugekommen mit dem Spiti eine Testfahrt zu machen. Muss es also nochmal um eine Woche verschieben.
Bilder sind immer gut
Grüße
Torsten
alles klar. Bin leider am Wochenende doch nicht dazugekommen mit dem Spiti eine Testfahrt zu machen. Muss es also nochmal um eine Woche verschieben.
Bilder sind immer gut
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Re: 3. Gang im Overdrive kracht
Hi Torsten,
nun noch 2 Bilder und ein bisschen Beschreibung zum Gebrauch des Manometers und Test des OD:


1. Montage
Das Manometer ersetzt die Verschlussschraube des Steuerventils. Ich habe den Adapter des Manometers mit den gleichen Maßen wie diese Verschlussschraube gefertigt, sodass die Arbeitsweise des Steuerventils unter gleichen Bedingungen wie mit der Verschlussschraube funktioniert. Somit kannst Du das Steuerventil einsetzen, die Kugel, den Einsteckkolben und die Feder oben drauf platzieren und dann das Manometer mit Dichtung im Ganzen vorsichtig aufsetzen. Die Feder taucht dabei genauso tief in das Schraubengehäuse ein wie bei der Verschlussschraube. (Bitte vorher prüfen ob die Feder sich nicht im Ölkanal verklemmen kann.) Bei sauberem Gewinde lässt sich das Manometer bis zum Ende mit der Hand festschrauben. Damit die ganze Sache dicht ist, genügt es das Manometer an der unteren Mutter handfest anzuziehen. Bitte nicht die übrigen Muttern zum festziehen benutzen, da dies Quetschverbindungsschrauben sind. Das Manometer sollte dann ungefähr richtig ausgerichtet sein (Anzeige ist vom Fahrersitz aus ablesbar).
2. Testfahrt
Ich halte die Testfahrt für die bessere Möglichkeit als die im WHB beschriebene Alternative die Funktion mit aufgebockten Hinterrädern zu versuchen. Ideal ist eine ruhige Landstraße, wo es nicht so viel Verkehr gibt, und man auch ein längeres Stück mit gleichbleibender Geschwindigkeit fahren kann.
Overdrive bei ca. 60 km/h im 4ten Gang einschalten und schauen was passiert. Als normal würde ich folgenden Druckverlauf ansehen:
Kaltes Öl: elektrisch ungeschaltet: 5 bis 8 bar, elektrisch geschaltet: schneller Druckanstieg (ca. 1 Sekunde), OD schaltet sich bei ca. 15 bar ein (Schaltruck), Druck steigt weiter bis ca. 39 bar.
Warmes Öl: elektrisch ungeschaltet: 2 bis 5 bar, elektrisch geschaltet: leicht verzögerter Druckanstieg (ca. 1,5 bis max. 2 Sekunden), OD schaltet sich bei ca. 15 bar ein (Schaltruck), Druck steigt weiter bis ca. 30 bar. Ein weiterer Druckanstieg wird erst bei höherer Drehzahl erfolgen.
Hinweis: das Manometer ist ölgedämpft, trotzdem beginnt ab ca. 25 bis 30 bar der Zeiger zu zittern. Dies ist normal. Tritt während der Fahrt irgendwo Öl aus, Versuch abbrechen und Ursache beseitigen.
3. Voraussetzungen
ausreichender Ölstand, sauberes Sieb, sauberes Rückschlagventil, richtig eingestellter Solenoid. Wie schon berichtet, halte ich entgegen den Beschreibungen im WHB den einwandfreien Sitz der Kugel auf dem Steuerventil für ausschlaggebend. Das Steuerventil muss sich ganz leicht aus dem Gehäuse ziehen lassen und darf weder beim Ziehen noch beim Einsetzen klemmen. Es muss durch das Eigengewicht bis zum Aufsetzen auf dem Nocken der Solenoidbetätigung sauber fallen. Zur Testfahrt die Verschlussschraube des Steuerventils mitnehmen, falls sich Undichtigkeiten ergeben, die unterwegs ggf. nicht behoben werden können.
Ob die angegebenen Druckverläufe dem Neuzustand entsprechen, kann ich leider nicht sagen, da es hierzu keine Angaben im WHB gibt und ich auch im Netz nicht wirklich was gefunden habe. Im WHB wird lediglich der Maximaldruck beschrieben.
Viel Erfolg....
nun noch 2 Bilder und ein bisschen Beschreibung zum Gebrauch des Manometers und Test des OD:


1. Montage
Das Manometer ersetzt die Verschlussschraube des Steuerventils. Ich habe den Adapter des Manometers mit den gleichen Maßen wie diese Verschlussschraube gefertigt, sodass die Arbeitsweise des Steuerventils unter gleichen Bedingungen wie mit der Verschlussschraube funktioniert. Somit kannst Du das Steuerventil einsetzen, die Kugel, den Einsteckkolben und die Feder oben drauf platzieren und dann das Manometer mit Dichtung im Ganzen vorsichtig aufsetzen. Die Feder taucht dabei genauso tief in das Schraubengehäuse ein wie bei der Verschlussschraube. (Bitte vorher prüfen ob die Feder sich nicht im Ölkanal verklemmen kann.) Bei sauberem Gewinde lässt sich das Manometer bis zum Ende mit der Hand festschrauben. Damit die ganze Sache dicht ist, genügt es das Manometer an der unteren Mutter handfest anzuziehen. Bitte nicht die übrigen Muttern zum festziehen benutzen, da dies Quetschverbindungsschrauben sind. Das Manometer sollte dann ungefähr richtig ausgerichtet sein (Anzeige ist vom Fahrersitz aus ablesbar).
2. Testfahrt
Ich halte die Testfahrt für die bessere Möglichkeit als die im WHB beschriebene Alternative die Funktion mit aufgebockten Hinterrädern zu versuchen. Ideal ist eine ruhige Landstraße, wo es nicht so viel Verkehr gibt, und man auch ein längeres Stück mit gleichbleibender Geschwindigkeit fahren kann.
Overdrive bei ca. 60 km/h im 4ten Gang einschalten und schauen was passiert. Als normal würde ich folgenden Druckverlauf ansehen:
Kaltes Öl: elektrisch ungeschaltet: 5 bis 8 bar, elektrisch geschaltet: schneller Druckanstieg (ca. 1 Sekunde), OD schaltet sich bei ca. 15 bar ein (Schaltruck), Druck steigt weiter bis ca. 39 bar.
Warmes Öl: elektrisch ungeschaltet: 2 bis 5 bar, elektrisch geschaltet: leicht verzögerter Druckanstieg (ca. 1,5 bis max. 2 Sekunden), OD schaltet sich bei ca. 15 bar ein (Schaltruck), Druck steigt weiter bis ca. 30 bar. Ein weiterer Druckanstieg wird erst bei höherer Drehzahl erfolgen.
Hinweis: das Manometer ist ölgedämpft, trotzdem beginnt ab ca. 25 bis 30 bar der Zeiger zu zittern. Dies ist normal. Tritt während der Fahrt irgendwo Öl aus, Versuch abbrechen und Ursache beseitigen.
3. Voraussetzungen
ausreichender Ölstand, sauberes Sieb, sauberes Rückschlagventil, richtig eingestellter Solenoid. Wie schon berichtet, halte ich entgegen den Beschreibungen im WHB den einwandfreien Sitz der Kugel auf dem Steuerventil für ausschlaggebend. Das Steuerventil muss sich ganz leicht aus dem Gehäuse ziehen lassen und darf weder beim Ziehen noch beim Einsetzen klemmen. Es muss durch das Eigengewicht bis zum Aufsetzen auf dem Nocken der Solenoidbetätigung sauber fallen. Zur Testfahrt die Verschlussschraube des Steuerventils mitnehmen, falls sich Undichtigkeiten ergeben, die unterwegs ggf. nicht behoben werden können.
Ob die angegebenen Druckverläufe dem Neuzustand entsprechen, kann ich leider nicht sagen, da es hierzu keine Angaben im WHB gibt und ich auch im Netz nicht wirklich was gefunden habe. Im WHB wird lediglich der Maximaldruck beschrieben.
Viel Erfolg....
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Hast ne PN.
Grüße
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Re: 3. Gang im Overdrive kracht
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