MK2 Motor verliert öl aus dem Öldeckel...
-
Saster
- Brüchi
- Überflieger
- Beiträge: 4925
- Registriert: 15. Sep 2006, 12:43
- Wohnort: 73776 Altbach
- Kontaktdaten:
Sodele, nun hab ich die Bilder auch gesehen.
Dieses zusätzliche Ventil sieht ja seeehr eigenartig aus, vor allem weil an der Ansaugbrücke ja ein UNTERdruck herrscht.
Den Sinn dieser Anordung soll Dir der Verkäufer mal genau erklären.
Ansonsten würde ich , ohne den Verkäufer zu informieren, noch nichts an dem Motor machen (lassen).
Was steht denn im kaufvertrag drin über den Zustand vom Motor?
Es gibt tatsächlich eine Möglichkeit, wie der Überdruck zustande kommen kann bei defekter ZK Dichtung: Die Dichtung bläst auch in die Kanäle, wo die Stösselstangen durchgehen. Wäre zwar äusserst selten und recht unwahrscheinlich, aber wer weiss????
EINEN kleinen Versuch kannst Du machen:
Ziehe alle Zylinderkopfmuttern in der richtigen Reihenfolge (siehe Werkstatthandbuch) nach, auf ca. 60 bis 65 nm.
Fang aber bei 30 nm an, also in 4 Durchgängen zu 10 nm Steigerung alle muttern anziehen.
Sollten die Muttern bisher noch nicht nachgezogen worden sein, dürften die Muttern im Moment nicht fester als 30 - 40 nm sein.
Wenn alle Muttern angezogen sind, Motor laufen lassen (wenn er überhaupt noch anspringt): ist der Fehler jetzt weniger/geringer geworden?
ZK Dichtung inner Werkstatt wechseln lassen: dürfte so 200 - 300 Euro kosten.
Aber frag vorher, was der Verkäufer zu deinem Problem sagt bzw. ob er sich sogar an den Kosten beteiligen würde.
Die Frage ist nämlich, ob der Verkäufer die Mutter bereits nachgezogen hatte oder nicht. Falls nicht, hat er Dich dann darauf hin´gewiesen, dass man dies dringend machen muss???
Viel Erfolg,
Brüchi
Dieses zusätzliche Ventil sieht ja seeehr eigenartig aus, vor allem weil an der Ansaugbrücke ja ein UNTERdruck herrscht.
Den Sinn dieser Anordung soll Dir der Verkäufer mal genau erklären.
Ansonsten würde ich , ohne den Verkäufer zu informieren, noch nichts an dem Motor machen (lassen).
Was steht denn im kaufvertrag drin über den Zustand vom Motor?
Es gibt tatsächlich eine Möglichkeit, wie der Überdruck zustande kommen kann bei defekter ZK Dichtung: Die Dichtung bläst auch in die Kanäle, wo die Stösselstangen durchgehen. Wäre zwar äusserst selten und recht unwahrscheinlich, aber wer weiss????
EINEN kleinen Versuch kannst Du machen:
Ziehe alle Zylinderkopfmuttern in der richtigen Reihenfolge (siehe Werkstatthandbuch) nach, auf ca. 60 bis 65 nm.
Fang aber bei 30 nm an, also in 4 Durchgängen zu 10 nm Steigerung alle muttern anziehen.
Sollten die Muttern bisher noch nicht nachgezogen worden sein, dürften die Muttern im Moment nicht fester als 30 - 40 nm sein.
Wenn alle Muttern angezogen sind, Motor laufen lassen (wenn er überhaupt noch anspringt): ist der Fehler jetzt weniger/geringer geworden?
ZK Dichtung inner Werkstatt wechseln lassen: dürfte so 200 - 300 Euro kosten.
Aber frag vorher, was der Verkäufer zu deinem Problem sagt bzw. ob er sich sogar an den Kosten beteiligen würde.
Die Frage ist nämlich, ob der Verkäufer die Mutter bereits nachgezogen hatte oder nicht. Falls nicht, hat er Dich dann darauf hin´gewiesen, dass man dies dringend machen muss???
Viel Erfolg,
Brüchi
Spitfire Mk 3 ( 67er), Toledo ( 71er ), Vitesse Estate ( 67er, in Dauerrestauration).....
- Dani Senn
- Überflieger
- Beiträge: 4652
- Registriert: 5. Sep 2006, 20:41
- Wohnort: CH5040 Schöftland
Schmeiss erst einmal die einfältige externe Kipphebelschmierung raus, montiere einen original Ventildeckel, kontrolliere ob die Membrane des PCV Ventils dicht ist und die Leitung vom Ventildeckel zum Ventil frei ist.
Wie Jogi schon geschrieben hat, haben diese "Tunning" Ventileckel kein Rückhalteblech drin, kommt nun noch die unnütze externe Kipphebelwellenschmierleitung dazu,die das Oel direkt oberhalb des Oeldruckschalters abnimmt und genau unter dem Oeleinfülldeckel ausspukt ist die Sauerei vorprogrammiert. Wir machten diese Erfahrung am Anfang unserer Rennfahrerei, (1995) danach war ruhe.
Und wie Brüchi beschrieben ,kontrollieren ob der Kopf schon nachgezogen wurde.
Und jetzt noch eine Saublöde Frage, (meinte bis jetzt mich bei Spitis auszukennen) was ist das für ein Schnorchel vom hinteren Teil der Ansaugbrücke mit Schlauch zur Stirnwand
Wie Jogi schon geschrieben hat, haben diese "Tunning" Ventileckel kein Rückhalteblech drin, kommt nun noch die unnütze externe Kipphebelwellenschmierleitung dazu,die das Oel direkt oberhalb des Oeldruckschalters abnimmt und genau unter dem Oeleinfülldeckel ausspukt ist die Sauerei vorprogrammiert. Wir machten diese Erfahrung am Anfang unserer Rennfahrerei, (1995) danach war ruhe.
Und wie Brüchi beschrieben ,kontrollieren ob der Kopf schon nachgezogen wurde.
Und jetzt noch eine Saublöde Frage, (meinte bis jetzt mich bei Spitis auszukennen) was ist das für ein Schnorchel vom hinteren Teil der Ansaugbrücke mit Schlauch zur Stirnwand
Zuletzt geändert von Dani Senn am 15. Nov 2007, 21:54, insgesamt 1-mal geändert.
Bodeblääch Dänu
-
nikolai
Hi,
ich würde (neben dem Nachziehen der ZK Muttern und dem Entfernen dieser dämlichen Zusatzschmierung) als erstes das alte Öl rauslassen. Ist es milchig grau (mit Wasser emulgiert), dann ist die ZK Dichtung definitiv im A*. Ist es "normal schwarz" sieht's schon besser aus. Dann 4 Liter neues ordentliches Öl rein (15W40 oder 20W50 is egal, Hauptsache keinen billigen Baumarkt-Mist).
Gleichzeitig wechsel mal das Kühlwasser komplett, wegen der Ölschlieren.
Damit hast du einen bekannten, definierten Zustand, von dem aus du weiter machen kannst. Kompressionstest ist immer gut, geht schnell und kostet nix.
Und noch was: Wenn du eine neue ZK Dichtung brauchst: NUR PAYEN!!!!
Viel Glück und halt uns auf dem Laufenden
Niko
ich würde (neben dem Nachziehen der ZK Muttern und dem Entfernen dieser dämlichen Zusatzschmierung) als erstes das alte Öl rauslassen. Ist es milchig grau (mit Wasser emulgiert), dann ist die ZK Dichtung definitiv im A*. Ist es "normal schwarz" sieht's schon besser aus. Dann 4 Liter neues ordentliches Öl rein (15W40 oder 20W50 is egal, Hauptsache keinen billigen Baumarkt-Mist).
Gleichzeitig wechsel mal das Kühlwasser komplett, wegen der Ölschlieren.
Damit hast du einen bekannten, definierten Zustand, von dem aus du weiter machen kannst. Kompressionstest ist immer gut, geht schnell und kostet nix.
Und noch was: Wenn du eine neue ZK Dichtung brauchst: NUR PAYEN!!!!
Viel Glück und halt uns auf dem Laufenden
Niko
- superspitchris
- Überflieger
- Beiträge: 4492
- Registriert: 6. Sep 2006, 12:18
- Wohnort: Bückeburg / Berenbusch
- Kontaktdaten:
-
Daniel
-
Saster
-
nikolai
ja - das wäre wichtig.
Hab mal deine Brücke mit dem Original in John Thomason's "A Guide to Originality" verglichen (S. 45/46). Die "Smiths Emission Control Valve" müsste eigentlich da sein wo dieser ominöse Schlauch ist. Der Anschluss auf dem deine ECV sitzt, ist normalerweise(!) blind (post 68 Brücke). Nicht dass da einer vergessen hat, die Brücke aufzumachen bevor die ECV verbaut wurde und jetzt derÖlnebel keine andere Wahl hat als aus dem Deckel zu qualmen....
Nur so ein Gedanke...
Niko
Hab mal deine Brücke mit dem Original in John Thomason's "A Guide to Originality" verglichen (S. 45/46). Die "Smiths Emission Control Valve" müsste eigentlich da sein wo dieser ominöse Schlauch ist. Der Anschluss auf dem deine ECV sitzt, ist normalerweise(!) blind (post 68 Brücke). Nicht dass da einer vergessen hat, die Brücke aufzumachen bevor die ECV verbaut wurde und jetzt derÖlnebel keine andere Wahl hat als aus dem Deckel zu qualmen....
Nur so ein Gedanke...
Niko
- MKIII
- Überflieger
- Beiträge: 7126
- Registriert: 11. Sep 2006, 09:46
- Wohnort: Mörfelden
...und dieser ominöse Schlauch endet an dieser kleinen Dose vor dem Waschwasserbehälter?? Was macht diese Dose?? Den Ölnebel auffangen? 
Gruß
Norbert
-------------------------------------------------------
"Alt werden ist nix für Feiglinge"
Fuhrpark: Spitfire MK3 1969, Porsche V108 1960, NSU Max 1954, Honda CY50 1980
Norbert
-------------------------------------------------------
"Alt werden ist nix für Feiglinge"
Fuhrpark: Spitfire MK3 1969, Porsche V108 1960, NSU Max 1954, Honda CY50 1980
- Brownie
- Überflieger
- Beiträge: 1125
- Registriert: 8. Sep 2006, 09:11
- Wohnort: Stuttgart-Feuerbach
Hallo Alex,
bei dem Ölproblem kann ich dir nicht helfen, allerdings hab ich gesehen dass dein Dach nicht richtig gefalten ist, Bild 29 in deiner Bildergallerie.
Probiers lieber mal so, im vorletzten Post hab ichs beschrieben. Hab zwar nen 1500er, aber ich meine das ist das selbe. Und kucken dass innen am Dach die Knöpfe um die Verstrebung offen sind.
http://www.triumph-spitfire.de/forumOpe ... highlight=
Gruß Andreas
bei dem Ölproblem kann ich dir nicht helfen, allerdings hab ich gesehen dass dein Dach nicht richtig gefalten ist, Bild 29 in deiner Bildergallerie.
Probiers lieber mal so, im vorletzten Post hab ichs beschrieben. Hab zwar nen 1500er, aber ich meine das ist das selbe. Und kucken dass innen am Dach die Knöpfe um die Verstrebung offen sind.
http://www.triumph-spitfire.de/forumOpe ... highlight=
Gruß Andreas
Die Kunst des Lebens besteht im Ausschalten der unwesentlichen Dinge
-
Ewald
- Super - Member
- Beiträge: 120
- Registriert: 5. Mai 2007, 12:10
Hallo Saster
@Bruechi. Klar muss man erst mal zum Problem. Kommt Dampf aus dem Oeldeckel, hat das Kurbelgehaeuse zu viel ueberdruck. Woher kommt der.
Entweder von defekten kolbenringen, die zu viel Druck ins Gehaeuse gelangen lassen oder die Entlueftung kriegt einen Normaldruck nicht weg, weil es verstopft ist. In Hepstedt hatte ich zwei MK2 dabei, bei denen das Handtellergrosse Ventil auf der Ansaugbruecke defekt war. Ist die Membrane defekt zieht der Motor Falschluft und laeuft beschissen. Beide hatten als unwissende Loesung das kleine Loch oben in dem Ventil einfach zugeklebt, damit aber das Ventil ausser Kraft gesetzt und einen zu hohen Druck im Kurbelgehaeuse.
@Bruechi und Daniel, gibtsogar noch ein Oelueberdruckventil im Spiti wie in jrdem anderen auto im oelfilter. Der sorgt naemlich dafuer, dass bei verstopftem Oelfilter das Ventil aufmacht damit wenigstens ungefiltertes Oel zu den Schmierstellen kommt. Hat hiermit aber auch nix zu tun.
Gruss Ewald
@Bruechi. Klar muss man erst mal zum Problem. Kommt Dampf aus dem Oeldeckel, hat das Kurbelgehaeuse zu viel ueberdruck. Woher kommt der.
Entweder von defekten kolbenringen, die zu viel Druck ins Gehaeuse gelangen lassen oder die Entlueftung kriegt einen Normaldruck nicht weg, weil es verstopft ist. In Hepstedt hatte ich zwei MK2 dabei, bei denen das Handtellergrosse Ventil auf der Ansaugbruecke defekt war. Ist die Membrane defekt zieht der Motor Falschluft und laeuft beschissen. Beide hatten als unwissende Loesung das kleine Loch oben in dem Ventil einfach zugeklebt, damit aber das Ventil ausser Kraft gesetzt und einen zu hohen Druck im Kurbelgehaeuse.
@Bruechi und Daniel, gibtsogar noch ein Oelueberdruckventil im Spiti wie in jrdem anderen auto im oelfilter. Der sorgt naemlich dafuer, dass bei verstopftem Oelfilter das Ventil aufmacht damit wenigstens ungefiltertes Oel zu den Schmierstellen kommt. Hat hiermit aber auch nix zu tun.
Gruss Ewald
-
Daniel
- Reiner
- Über - Member
- Beiträge: 954
- Registriert: 17. Sep 2006, 21:46
- Wohnort: 12305 Berlin
- Kontaktdaten:
na ja, stimmt nicht ganz. Der MK II hat dieses beschriebene Ventil nicht. In Hepstedt waren es zwei MK III Motoren. Das Ventil war zumindest bei mir nicht zugeklebt, sondern einfach defekt (dies komische Zischeln der Nebenluft hört man übrigens sehr deutlich). Bei dem roten MK III war es gerade mal 1 oder 2 Tage drin und ebenfalls defekt. Hierdurch wird der Motorlauf natürlich deutlich schlechter. Die anschließende Einstellung war bei mir dann die völlige Katastrophe... Schließwinkel war so gut wie gar nicht mehr vorhanden. Am nächsten Tag, als alle fröhlich nach Hause fuhren, hab' ich dann erst mal alles wieder nach klassicher Art (statisch, ohne Motortestgerät) eingestellt. Danach lief er dann wieder. Alex hatte, soweit ich mich erinnere auch Schließwinkelprobleme auf der Heimfahrt.Ewald hat geschrieben:.... In Hepstedt hatte ich zwei MK2 dabei, bei denen das Handtellergrosse Ventil auf der Ansaugbruecke defekt war. Ist die Membrane defekt zieht der Motor Falschluft und laeuft beschissen. Beide hatten als unwissende Loesung das kleine Loch oben in dem Ventil einfach zugeklebt, ....
Ich denke Ewalds Motortester war zumindest in dieser Funktion des Schließwinkels eindeutig defekt. Zuhause, mit neuem Ventil und korrekter Einstellung (digitales Handgerät) war dann alles wieder gut.
Never change a running system !!!
Beim MK III Motor gehört der richtige Deckel auf den richtigen Ventildeckel und das Abgasventil sollte ebenfalls ok sein. Bei Rainer (siehe Bild 19) ist hier mit Sicherheit der Öldeckel falsch und nicht zum Abgasventil passend. Damit stimmt druckmässig im Motor wahrscheinlich nichts...
VG Reiner
- Brüchi
- Überflieger
- Beiträge: 4925
- Registriert: 15. Sep 2006, 12:43
- Wohnort: 73776 Altbach
- Kontaktdaten:
Hallo Leute
Dann oute ich mich mal:
ich, ja ICH DEPP bin einige Jahre mit defektem Entlüftungsventil rumgefahren.
Allerdings war es wohl nur leicht "undicht" und ich konnte das Gemisch trotzdem richtig einstellen. Eigenartigerweise sieht das Ding vollkommen ok aus, auch bei der Funktionsprüfung mitm Mund scheint alles ok zu sein.
Daher vermute ich, dass da eine falsche Feder drin ist???? Ein zischeln war ebenfalls nicht hörbar.
Jedenfalls hab ich das Teil nun rausgeschmissen und die Öffnung an der Ansaugbrücke verschlossen. Die Entlüftung geht nun ganz einfach in den Luftfilter.
Aber dadurch konnte ich feststellen, dass es normalerweise keinerlei Überdruck im Motor hat, aus der nun offenen Entlüftung kommt keinerlei "Druck" raus, aber auch kein einziger Tropfen Öl (ich habe auch den Aludeckel OHNE Schwallblech innen drin)
Somit spiele ich wieder den Mann aus der Gerüchteküche:
Dieses Ventil dient nicht dazu, etwas Überdruck vom Motor abzuleiten! Es soll wohl eher Öldämpfe u.Ä. absaugen, damit diese nicht in die Umwelt gelangen. Das Ventil erzeugt somit einen leichten Unterdruck!
Natürlich ist die ganze Sache bei einem verschlissenen Motor anders.
Aber auch hier konnte ich bereits feststellen, wie die ganze Sache bei gebrochnenen Kolbenringen aussieht:
Das Ventil schafft es überhaupt nicht, den Überdruck im Motor "abzusaugen". Ich hatte damals einige "Entlüftungsmethoden" ausprobiert, als einzige Möglichkeit blieb die Entlüftung anstelle des Ölmessstabes. Alle anderen Versuche endeten mit gigantischem Ölverbrauch und dicken Qualmwolken ( ca. 1 Liter Öl auf 10 Kilometer !!!)
Aber ansonsten....... Saster, wo biste denn ????
Grüßlis, Brüchi
Dann oute ich mich mal:
ich, ja ICH DEPP bin einige Jahre mit defektem Entlüftungsventil rumgefahren.
Allerdings war es wohl nur leicht "undicht" und ich konnte das Gemisch trotzdem richtig einstellen. Eigenartigerweise sieht das Ding vollkommen ok aus, auch bei der Funktionsprüfung mitm Mund scheint alles ok zu sein.
Daher vermute ich, dass da eine falsche Feder drin ist???? Ein zischeln war ebenfalls nicht hörbar.
Jedenfalls hab ich das Teil nun rausgeschmissen und die Öffnung an der Ansaugbrücke verschlossen. Die Entlüftung geht nun ganz einfach in den Luftfilter.
Aber dadurch konnte ich feststellen, dass es normalerweise keinerlei Überdruck im Motor hat, aus der nun offenen Entlüftung kommt keinerlei "Druck" raus, aber auch kein einziger Tropfen Öl (ich habe auch den Aludeckel OHNE Schwallblech innen drin)
Somit spiele ich wieder den Mann aus der Gerüchteküche:
Dieses Ventil dient nicht dazu, etwas Überdruck vom Motor abzuleiten! Es soll wohl eher Öldämpfe u.Ä. absaugen, damit diese nicht in die Umwelt gelangen. Das Ventil erzeugt somit einen leichten Unterdruck!
Natürlich ist die ganze Sache bei einem verschlissenen Motor anders.
Aber auch hier konnte ich bereits feststellen, wie die ganze Sache bei gebrochnenen Kolbenringen aussieht:
Das Ventil schafft es überhaupt nicht, den Überdruck im Motor "abzusaugen". Ich hatte damals einige "Entlüftungsmethoden" ausprobiert, als einzige Möglichkeit blieb die Entlüftung anstelle des Ölmessstabes. Alle anderen Versuche endeten mit gigantischem Ölverbrauch und dicken Qualmwolken ( ca. 1 Liter Öl auf 10 Kilometer !!!)
Aber ansonsten....... Saster, wo biste denn ????
Grüßlis, Brüchi
Spitfire Mk 3 ( 67er), Toledo ( 71er ), Vitesse Estate ( 67er, in Dauerrestauration).....