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Verfasst: 2. Apr 2009, 12:31
von Markus Simon
tseitz hat geschrieben:Gibt es denn auch eine starre Kardanwelle? Sorry, die kannte ich nicht :oops:
DIE kanns/darfs beim Spiti technische nicht geben , Längenausgleich über Federbleche oder "Schiebegelenk" IMMER .
Motor/Getriebe und Diff bewegen sich unterschiedlich deshalb braucht es einen Ausgleich , sonst würde sich die ganze Sache verspannen.

- das trau ich nichmal den Engländern zu :)

Verfasst: 2. Apr 2009, 12:39
von jürgen.h
Hat es scheinbar mal gegeben, lt. WHB...
(Sind zumindest alle Abmessungen beschrieben).

lg
Jürgen

Verfasst: 2. Apr 2009, 13:34
von Harry
:mrgreen:

Zumindest gibt es einen Grund warum der Pot-Joint nach hinten sollte:

Am hinteren Punkt ist der "Knick" grösser, daher wäre bei einem Kardangelenk auch die Winkelgeschwindigkeit ungleichförmiger.
Da ist der CV Joint dann besser aufgehoben.

Aber kann ja jeder wieder machen wie er will, da die "Knicke" sowieso sehr klein sind und sich nur unwesentlich ändern.

mfG
Harry

Verfasst: 2. Apr 2009, 13:45
von jürgen.h
Harry hat geschrieben:Am hinteren Punkt ist der "Knick" grösser, daher wäre bei einem Kardangelenk auch die Winkelgeschwindigkeit ungleichförmiger.
@Harry: Kannst Du mir das bitte genauer erklären.

Ich hab das so verstanden:
  • Ein CV Joint verträgt grössere Knickwinkel als ein Kardangelenk.
  • Wenn die Eingangs und Ausgangsebene parallel sind, reichen 2 Kardangelenke, die Winkelgeschwindigkeit ist dann gleich.
    (Sollte beim Spit der Fall sein, Getriebeflansch ist rechtwinkelig zur Fahrzeugmittenachse, Diffflansch ebenfalls :THINK: )
  • Bei ungleichen Ebenen - CV Joint, sonst Unwucht der Welle
:?: :?: :?:
Danke

lg
Jürgen

Verfasst: 3. Apr 2009, 09:16
von Brüchi
Hallöchen
Vielleicht soll der "Längenausgleich" ganz einfach ans Diff, weil man es dort einfacher abschmieren kann???

Kardanwelle: soweit ich mich erinnere, hatten die frühen Herald (948er)eine "starre" Kardanwelle

Grüßlis, Brüchi

Verfasst: 12. Apr 2009, 17:52
von Speedman50
Hallo,

bekanntlich rutschte meine Kupplung durch und ich habe darauf hin die Geber- und Nehmerzylinder mit neuen Dichtsätzen repariert.

Kupplung funktionierte anschließend wieder tadellos.

Heute, nach ca. 100 km Osterfahrt in die Pfalz, fängt der Kupplungsgeberzylinder wieder an zu knarzen beim auskuppeln.

Beim nächsten Halt ein Blick in den Vorratsbehälter zeigt:

- Flüssigkeitsstand unverändert, kein Verlust

- Die Flüssigkeit ist SCHWARZ geworden (vorher Glasklar)

Die Rep.-Sätze sind von M & E, die Flüssigkeit Textar DOT 4, auch von dort.

Die Schwarzfärbung und das Knarzen beim Betätigen läßt in mir den Verdacht aufkeimen, daß die Dichtungen in der Textar-DOT 4 beginnen, sich aufzulösen.

Hab ich die falsche Flüssigkeit reingefüllt, hätte ich DOT 3 nehmen müssen ?

Bin jetzt total verunsichert, da ich alles beim gleichen Händler gekauft habe und dachte, die "modernen" Rep.-Sätze sind DOT4-kompatibel.

Oder kann es sich um NOS-Sätze handeln, die nur DOT 3 vertragen....??


Kann mir jemand da weiterhelfen ?

Danke und frohe Ostergrüße

Karl - Heinz

Verfasst: 12. Apr 2009, 18:06
von Jogi, HB
Moin Karl-Heinz,
auch aus Bremen fröhliche Ostergrüße.

Manchmal sind die Zylinder aber auch schon soweit ausgenudelt, oder oxidiert, sodass die neuen Dichtungen sich durch reibung auflösen.

Sie sind auf jeden Fall DOT 4 kompatibel.

Schrauberfreundliche Grüße aus Bremen,
Jogi

Verfasst: 13. Apr 2009, 11:20
von Speedman50
Hallo Jogi,

danke für deinen Hinweis.

Also kann ich DOT 4 beruhigt verwenden. :D

Ich hab heut folgendes vor:

Ich sauge im Vorratsbehälter die Flüssigkeit bis auf 1 cm ab, z.B. mit einer Injektionsspritze. Dann fülle ich mit frischer Flüssigkeit auf und beobachte, ob´s wieder schwarz wird.

Vielleicht waren noch Reste im System, obwohl ich alles 3 x sauber gespült hatte mit Reiniger.

Wenn´s nix hilft, werde ich wohl leider neue Geber- und Nehmerzylinder kaufen müssen.... :roll:

Schöne Grüße nach Bremen :top:

sendet

Karl-Heinz

Verfasst: 13. Apr 2009, 12:18
von Jogi, HB
Naja, absaugen, neu auffüllen ist doch auch nur für den Moment......

bevor ich einen Zylinder überhole, schaue (fühle) ich mir diesen genau an.

Bei vielen hilft schon "läppen" mit sehr feinem Schleifpapier, damit man wieder eine glatte Oberfläche hat.

Womit hast Du denn "gereinigt + gespült"?
Die Dichtungen reagieren bei zu agressiven Mitteln (Bremsenreiniger, Aceton usw.). Spülen mit Wasser, Bremsflüssigkeit und / oder Druckluft.

Schrauberfreundliche Grüße aus Bremen

Jogi

Verfasst: 13. Apr 2009, 19:25
von Dani Senn
:LEHRER: hab ja im tread dezent drauf hingewiesen,dass der Geber sehr warscheinlich oval ist (80%aller Fälle)weil die stange nähmlich schräg auf den Kolben drückt

Verfasst: 13. Apr 2009, 20:13
von Speedman50
Hallo alle,

OK, GUT, ich habe verstanden.

Kolben und Gleitbahn waren einwandfrei, habe keine Riefen, Schleifspuren auf der Gleitbahn der Dichtung gesehen.
Oberfläche "wie verchromt".


Im Bereich des Kolben allerdings war eine leichte Korrosionsstelle sichtbar, und Rückstände, die an eingetrockneten Honig erinnern.

Diese Stelle habe ich sorgfältig und vorsichtig abgeschliffen, erst mit 800er, dann mit 1000er naß.

System habe ich gereinigt mit 99,5 % Isopropanol, hatte im Moment keinen anderen Alkohol im Hause.

Durchgespült, hab ich, oben in denn Geber rein, unten raus. Beide Seiten verschlossen, durchgeschüttelt. (Die Leitung hab ich drangelassen).

Dann nochmal 5 x durchlaufen lassen. 24 h trocknen.

Dani, du hast wohl recht mit dem ovalen Zylinder.

Heute nochmal eine 150 km Tour gemacht, Flüssigkeit bleibt klar, kein knarren. Abwarten & Tea trinken....

Ich meine, ich bin noch ein Spitfire-Neuling, der Wagen wurde im August 2008 gekauft. Da kann ich einfach noch nicht soviel Erfahrung haben.
Deshalb, glaubt es mir, bin ich für Eure Hinweise und Ratschläge sehr dankbar und befolge sie auch. Ihr habt einen wesentlich größeren Erfahrungsschatz mit Euren Autos, und es ist sehr,sehr gut, in diesem Forum sein zu dürfen, um von Eurem Wissen zu partizipieren.

DANKE NOCHMALS AN EUCH ALLE !! :top: :top: :top:

Zur Sache noch: Sehe kommen, daß ein neuer Geber & Nehmer fällig werden.

Wo soll ich am besten kaufen ?

Bei Fa. B. in L. kosten Geber/Nehmer € 48,50 / € 32,80

Bei M.& E. in V. kosten diese aber € 91,80 / 46,80

Sind die von M&E besser oder woraus resultieren diese gewaltigen Preisdifferenzen ?

Für Aufklärung sehr dankbar,

grüßt Euch sportlich :top:

Karl - Heinz

Verfasst: 13. Apr 2009, 20:18
von Dani Senn
Der Preisunterschied besteht daher, dass BaL seine irgendwo in Fernost herstellt,was nicht gerade für Qualität bekannt ist

Verfasst: 14. Apr 2009, 18:21
von Jogi, HB
Und der Kupplungsgeberzylinder hat einen falschen Winkel, der Ausgleichsbehälter (Vorratsbehälter) ist bei den Nachfertigungen so weit nach vorne geneigt (er ist rechtwinklig am Zylinder - wobei im Original der Behälter angewinkelt ist), so dass eine vernünftige Befüllung nicht möglich ist.
Es gab hier auch mal andere Halter, diese waren so gewinkelt, dass der Nachbau passen dürfte.

Achja, reklamation und Umtausch war nicht möglich..... weil es laut Aussage "nur noch diese gibt!!"

Also Finger wech vom Nachbau von B aus L.

Jogi

Verfasst: 14. Apr 2009, 20:39
von Speedman50
Hallo Dani, Hallo Jogi,

danke für die Infos.

Gestern, Ostermontag, noch ein Ostertourchen in den Odenwald, viele Berge, viele Kurven, vieles Kuppeln, 200 km gefahren.

Flüssigkeit im Zylinder bleibt klar, kein Verlust.

Also ich mach mir jetzt kein Kopp mehr und laß es so. Man kann ja auch die Flöhe im spit husten hören..... :P

Danke und tschüss

Karl-Heinz

Verfasst: 14. Apr 2009, 21:13
von Dani Senn
War vielleicht doch nur nen rest plörre irgendwo drin,weiter beobachten und Dich am Fahrgefühl im Spit erfreuen.