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Re: Achsschenkelbruch
Verfasst: 10. Okt 2013, 21:28
von superspitchris
Randow hat geschrieben:Diesem Thread und dem Technik-Info entnehme ich:
Immer wieder die Schwenklager auf Spiel prüfen (wenn vorhanden: auseinandernehmen und anschauen) und schmieren.
Richtig? Oder was kann man noch tun, um dieses sicherheitsrelevante Teil zu überwachen?
Ich kanns nur immer wieder schreiben: Meine Schwenklager haben mittlerweile 200000km runter und sind immer noch gut.... die originalen Teile , welche ab Werk verbaut waren, halten bei guter Schmierung meistens ewig! Die Teile sind nicht nicht so anfällig, wie einem hier suggeriert wird.
Bolzenbrüche wie die hier diskutierten, gibts eigentlich nur im Laufe vieler Jahre in denen mit festgerosteten Lagerbuchsen herumgefahren wurde oder bei der Heizerfraktion, die mit enormem Negativsturz gerne am Limit rumfahren ( obwohls bei mir damit auch schon lange hält....)
Gruss Chris
Re: Achsschenkelbruch
Verfasst: 10. Okt 2013, 22:35
von Dani Senn
Bei mir auch

Re: Achsschenkelbruch
Verfasst: 10. Okt 2013, 22:48
von Races
Sorry, bin noch nicht sooo lange dabei aber ich hab seit 6 Jahren Spitfire auch keine Probleme !
Re: Achsschenkelbruch
Verfasst: 11. Okt 2013, 03:25
von Randow
Meiner ist jedenfalls oft gecheckt und geschmiert worden. Dank an den Vorbesitzer!
Re: Achsschenkelbruch
Verfasst: 11. Okt 2013, 12:31
von dyngo
Das kugelgelenk von Canley/ Caterham ist nun drei jahre in meiner spit und herald in dauerprüfung. Hällt sich gut, auch auf die super slechte belgische strassen mit hohe geschwindigkeit. Aufhängung von stabi ist mir gebrochen, aber kein spiel in kügelgelenk. Problehmlos, ich fühle mich sicherer und das zählt schon.
Re: Achsschenkelbruch
Verfasst: 11. Okt 2013, 15:48
von Böbbele
Ich hab die Canley-Kugeln auch drin, incl. Alunabe. Macht sich bis jetzt hervorragend!
Habe den Umbau nicht bereut. TÜV Prüfer hat sich gefreut über die neuen Gelenke.
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Re: Achsschenkelbruch
Verfasst: 13. Okt 2013, 17:03
von alex0469
Kann mich dem nur anschließen
Gruß Ale
Re: Achsschenkelbruch
Verfasst: 13. Jan 2014, 20:27
von Races
superspitchris hat geschrieben:Bolzenbrüche wie die hier diskutierten, gibts eigentlich nur im Laufe vieler Jahre in denen mit festgerosteten Lagerbuchsen herumgefahren wurde ...
Haben wir gestern hier bei uns an einem Spitti gehabt. Die Hülsen hatten mit den Bolzen bestimmt schon vor einiger Zeit Silberhochzeit gefeiert ... wir mußten den Kram mühsam heraussägen ... außerdem war das Loch für den Bolzen im rechten Dreieckslenker schön oval
ausgeschlagen und dieser deshalb leider "Edelschrott" ...

Re: Achsschenkelbruch
Verfasst: 14. Jan 2014, 08:19
von Brüchi
Dreieckslenker schön oval
ausgeschlagen

Null Problem, Alder !
Einfach ne Unterlagscheibe ( nimschdu billiges Subberdubberteil aussm Baumarkt) ranschweissen, fettisch !
Merkt kein Schwein !

Re: Achsschenkelbruch
Verfasst: 25. Aug 2014, 02:00
von sniker
Ich mach das Thema mal wieder aktuell.
Leider ist bei meiner heutigen Rallyefahrt mein linker Achsschenkel gebrochen.
Es ist auch bei ca 40 Kmh passiert in einer rechtskurve beim rausbeschleunigen.
Die Straße war erst einen Tag offen und astrein geteert. Es fühlte sich an wie ein Schlagloch und dann machte es Bumm.
Glücklicherweise habe ich den Wagen noch nach rechts ziehen können um schlimmeres zu verhindern.
Nun zum spannenden Part.
Ich habe vor 1,5 Jahren die gesamte Vorderachse überholt. Inklusive SChwenklager und Vertical Link.
Also auch die fehlerhaften Bauteile.
Jedes halbe Jahr habe ich die Schwenklager GEÖLT!
Und beim Einbau vor 1,5 Jahren die Schrauben etc schön mit Vasilline eingeschmiert um ein Festgammeln zu verhindern.
Also alles so wie es sein soll.
Ein Bordsteinrempler gab es nie.
Klar ich fahre gerne etwas flotter und auch hier haben Scherrkräfte gewirkt, aber alles im Rahmen des normalen.
Wirklich erschreckend was für billige Qualität bei solch sicherheitsrelevanten Teilen verkauft wird.
Für mich steht fest. Die Canley DInger kommen rein.
Ergerlich um die Arbeit die umsonst passiert ist und die Haube. Und um die Rallye die ich abbrehcen musste.
Gruß Leon
Ps: Wenn ichs auseinanderbaue schicke ich euch ein Bild von der Bruchstelle.
Ein sauberer Cut.
Re: Achsschenkelbruch
Verfasst: 25. Aug 2014, 07:50
von Dani Senn
Komisch, fahre mit meinem MK1 auch teilweise harte Rallyes , bei mir ist noch nie ein Schenkel gebrochen, liegt wohl daran, dass ich kein Nachbau verwende nur gebrauchte alte.
Re: Achsschenkelbruch
Verfasst: 25. Aug 2014, 11:25
von sniker
Bei meinem Herald ist in 25 Jahren auch nie etwas passiert. Vermutlich auch weil dort alte drin sind.
Und übrigens Fett.....
Re: Achsschenkelbruch
Verfasst: 25. Aug 2014, 12:12
von MKIII
Ob die nun mit Öl oder Fett oder garnicht geschmiert werden dürfte mit dem Bruch nichts zu tun haben, eher mit dem Verschleis in dem Gewinde. Wenn die Schraube/Buchse die für die Bewegung im Dreieckslenker zuständig ist fest ist gibt es bei jedem Einfedern eine Biegebelastung, nach Jahren bricht das dann, davon erfährt man aber von den Besitzern nichts!! Wenn diese Verbindung aber vor nachweislich in Ordnung war, kann es auch sein das der Zapfen irgenwann einmal bei Bordsteinberührung verbogen wurde, der deutlich andere Sturz lässt sich wieder einstellen, aber jetzt gibt es bei jeder Lenkbewegung eine Biegebelastung!! Weis man von jedem gebrochenen Zapfen seine Vorgeschichte?
Re: Achsschenkelbruch
Verfasst: 25. Aug 2014, 13:06
von sniker
Da hast du bei den meisten Fällen sicherlich Recht MK III
Aber in meinem Fall passt das nicht.
Ich kenne ja die "Vorgeshcichte" meines Zapfens.
Habe die komplette VA vor 1,5 Jahren überholt und unter anderem diesen gebrochenen Zapfen und das messingschwenklager erneuert.
Das ganze gut geölt und die Schraube die das Schwenklager fixiert mit vasiline eingeschmiert.
Bordsteinrempler gab es keine....
Für mich ein klarer Materialfehler...
Ich kann mir nicht vorstellen, dass nach 1,5 Jahren die Schraube mit dem Schwenklager fest verbunden war..
Wir werden es beim Ausbau sehen..
Re: Achsschenkelbruch
Verfasst: 25. Aug 2014, 13:10
von Andi
Ich hab ja mal erwähnt das wir 7 st im Röntgenaparat hatten.
Alle waren saubergemacht und sahen tadellos aus.
Hab sozusagen die besten aus meiner Kiste rausgesucht.
Das Schadensbild war immer gleich und auch an der selben Stelle(Hals)
Ein Haarriss jeweils.
Alles alte orginalteile.
Übrigends waren sämtliche mit Fett gefüllt das allerdings eher Wachsartige Konsistens hatte.
Damit will ich die Fett/Öldiskusion nicht wieder ankurbeln.
Ich nehm eigendlich nur Fett weil ich dem Öl nicht traue und keine Lust hab ständig zu kontrollieren obs noch da ist.Da schmier ich lieber einmal im Jahr die ganze Kiste ab.