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Ökobilanz
Verfasst: 10. Dez 2008, 15:43
von HolgerS
Das war bei den TR-Freunden drin. Ist recht interessant, sich dort selbst zu testen:
Wir Menschen verbrauchen Ressourcen der Natur um zu (über) leben.
Problematisch wird die Sache dann, wenn wir mehr Ressourcen verbrauchen, als die Natur nachproduzieren (nachwachsen) kann.
Richtiger wäre vielleicht zu sagen, wie weit die Natur in der Lage ist unseren Verbrauch und unseren Abfall auszugleichen, oder gar Reserven zu schaffen.
Das Verhältnis nennt man den ökologischen Fußabdruck
Auf der folgenden Seite könnt ihr euren persönlichen ökologischen Fußabdruck berechnen und daraus Maßnahmen ableiten.
Viel Spass!
Hier geht's lang zum -->
http://www.mein-fussabdruck.at/
Verfasst: 10. Dez 2008, 15:44
von HolgerS
Den Highscore könnt Ihr wohl nicht mehr knacken, nachdem ich mich mal selbst mit völlig ehrlichen Antworten getestet habe:
Ihr Footprint im Bereich Wohnen ist um 1370,5% größer - also deutlich schlechter - als der österreichische Durchschnitt.
Ihr Footprint im Bereich Ernährung ist um 12,5% kleiner - also besser - als der österreichische Durchschnitt.
Ihr Footprint im Bereich Mobilität ist um 6821,7% größer - also deutlich schlechter - als der österreichische Durchschnitt.
Ihr Footprint im Bereich Konsum ist um 68,3% größer - also deutlich schlechter - als der österreichische Durchschnitt.
Sie hinterlassen einen ökologischen Fußabdruck von 57,9 global Hektar.
Ihr Footprint ist damit deutlich größer als der österreichische Durchschnitt von 4,9 gha. Es würde 32,2 Planeten von der Qualität der Erde erfordern, um allen ErdenbürgerInnen den gleichen Zugriff auf Ressourcen und Energie zu ermöglichen!
Scheint, als wenn ich an mir arbeiten muss.......

Verfasst: 10. Dez 2008, 21:24
von Daniel
aaalso, ... da ich ja nur ne kleine Wurst bin, komme ich nur auf:
Ihr Footprint im Bereich Wohnen ist um 91% größer - also deutlich schlechter - als der österreichische Durchschnitt.
Ihr Footprint im Bereich Ernährung ist um 35,9% kleiner - also deutlich besser - als der österreichische Durchschnitt.
Ihr Footprint im Bereich Mobilität ist um 33,3% kleiner - also deutlich besser - als der österreichische Durchschnitt.
Ihr Footprint im Bereich Konsum ist um 0,4% kleiner - also besser - als der österreichische Durchschnitt.
Sie hinterlassen einen ökologischen Fußabdruck von 4,9 global Hektar.
Ihr Footprint ist damit gleich groß wie der österreichische Durchschnitt von 4,9 gha.
Es würde 2,7 Planeten von der Qualität der Erde erfordern, um allen ErdenbürgerInnen den gleichen Zugriff auf Ressourcen und Energie zu ermöglichen!
muss halt noch gross werden, ...

Viele Grüße,
Daniel
Verfasst: 11. Dez 2008, 07:42
von alex0469
Ich hab immer schon gedacht ich wohne großzügist aber an Holger kommt wohl keiner vorbei
Ihr Footprint im Bereich Wohnen ist um 341% größer - also deutlich schlechter - als der österreichische Durchschnitt.
Ihr Footprint im Bereich Ernährung ist um 10,9% kleiner - also besser - als der österreichische Durchschnitt.
Ihr Footprint im Bereich Mobilität ist um 206,7% größer - also deutlich schlechter - als der österreichische Durchschnitt.
Ihr Footprint im Bereich Konsum ist um 54,9% größer - also deutlich schlechter - als der österreichische Durchschnitt.
Ihr Footprint ist damit deutlich größer als der österreichische Durchschnitt von 4,9 gha.
Es würde 5,5 Planeten von der Qualität der Erde erfordern, um allen ErdenbürgerInnen den gleichen Zugriff auf Ressourcen und Energie zu ermöglichen!
Verfasst: 11. Dez 2008, 07:44
von Andi
Ha-2,5 Planeten nur.
Ein Glück das die nicht nach meiner Werkstatt fragen

Verfasst: 11. Dez 2008, 08:35
von HolgerS
alex0469 hat geschrieben:Ich hab immer schon gedacht ich wohne großzügist aber an Holger kommt wohl keiner vorbei
......
Würde mich gerne verkleinern, Alex. Wie wär's mit 'ner 1000qm Villa in Oberbayern inkl. beheizte, integrierte Garagen für 6 Triumph und eigener Schwimmhalle, um die Fingernägel nach dem Schrauben wieder sauber zu bekommen? So als Zweitwohnsitz würde das Deine Ökobilanz deutlich nach oben korrigieren, Alex

Verfasst: 11. Dez 2008, 08:44
von alex0469
Ich hab schon einen Zweitwohnsitz aber die Zweitwohnsitz qm schlagen sich nicht so recht im Ökofootprint wieder und nach meiner 250qm Garage mit Heizung und Klima haben sie nicht gefargt.
Gruß Alex
Verfasst: 11. Dez 2008, 09:51
von Martin M
als Beamter wie immer sehr sparsam mit nur 2,4 Planeten
Grüße
Martin
Verfasst: 11. Dez 2008, 11:44
von jürgen.h
Ihre Footprint-Detailergebnisse im Vergleich
Bereich Ihr Wert österr. Durchschnitt
Wohnen 1,18 gha 0,78 gha
Ernährung 0,80 gha 1,28 gha
Mobilität 4,43 gha 0,60 gha
Konsum 2,90 gha 2,24 gha
Sie hinterlassen einen ökologischen Fußabdruck von 9,3 global Hektar.
Ihr Footprint ist damit deutlich größer als der österreichische Durchschnitt von 4,9 gha.
Es würde 5,2 Planeten von der Qualität der Erde erfordern, um allen ErdenbürgerInnen den gleichen Zugriff auf Ressourcen und Energie zu ermöglichen!
Sch.... in die Arbeit pendeln, hab aber keine Alternative...
lg
Jürgen
Verfasst: 11. Dez 2008, 12:22
von MKIII
Versuchen Sie, die mit dem Flugzeug zurückgelegten Strecken zu minimieren.
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Suchen Sie nach einem schönen Urlaubsziel in Ihrer Nähe und denken Sie daran: Die Anreise mit der Bahn spart Energie und Nerven.
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Reduzieren Sie die mit dem Auto zurückgelegten Kilometer.
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Fahren Sie nach Möglichkeit nicht alleine, bilden Sie Fahrgemeinschaften.
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Wählen Sie eine klügere Fahrweise.
Vorausschauend Fahren ohne wildes Beschleunigen und Bremsen kann bis zu 30% Treibstoff einsparen!
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Reduzieren Sie die Höchstgeschwindigkeit.
Eine Temporeduktion um 15% spart fast 15% Treibstoff und erhöht die Sicherheit.
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Halten Sie Ihr Fahrzeug fit.
Richtiger Reifendruck kann 4% Treibstoff sparen, Abmontieren nicht benötigter Dachträger bis zu 8%!
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Nutzen Sie, so gut es geht, öffentliche Verkehrsmittel und Ihr Fahrrad für den Weg zur Arbeit.
Setzen Sie sich für einen besseren Anschluss an öffentliche Verkehrsmittel und mehr Radwege ein.
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Überlegen Sie die gemeinsame Nutzung eines Autos in Ihrer Familie, das spart Kosten und entlastet die Umwelt.
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Überlegen Sie, ob Sie vermehrt öffentliche Verkehrsmittel oder Car-sharing-Angebote nützen können.
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Überlegen Sie, ob Sie Car-sharing eventuell auch in der Familie betreiben können.
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Sprechen Sie mit Ihrer Firma über die Möglichkeit, gelegentlich von daheim aus zu arbeiten (Tele-Arbeit, …).

Verfasst: 11. Dez 2008, 14:01
von HolgerS
MKIII hat geschrieben:....
Fahren Sie nach Möglichkeit nicht alleine, bilden Sie Fahrgemeinschaften.
...
Abmontieren nicht benötigter Dachträger bis zu 8%!
....
Gerne nehme ich doch nette Frauen mit im Triumph
Spart das Fahren ohne Dach auch Sprit, da ihc ja noch mehr als nur so'n popeligen Träger abmontiert habe

Verfasst: 11. Dez 2008, 16:36
von Minergy
Was mich nun aber wirklich mal interessieren würde, wäre die Ökobilanz eines Spitfire o.ä. auf 30-40 Jahre hinaus gerechnet(bzw. mittlerweile ja rückgerechnet)
DENN
Mittlerweile müsste sich ja all die graue Energie die im geformten Metall drin steckt amortisiert haben, ned?
Meint der Stephan mit 2.2 Erden–was v.a. auf die Essgewohnheit zurückzuführen ist...
Verfasst: 11. Dez 2008, 17:34
von Jogi, HB
Dieser Test ist für jeden Berufstätigen (rein Anal betrachtet) für'n Arsch.
Taugt nur etwas für Rentner, deren Auskommen so gering ist, dass sie sich weder einen vollen Kühlschrank, noch eine vernünftig beheizte Wohnung oder Fahrzeuge bzw. Urlaubsreisen leisten können.
Ich kann mir auch vorstellen, das so manch Arbeitsloser dem nahe kommt.
Also: Am besten den Job kündigen, dadurch entfällt auch der Urlaub, irgendwann bekommt man vom Amt eine kleinere Wohnung zugewiesen (die dann hoffentlich Klimaschonend saniert wurde)...........Fleisch und Wurstwaren sind vom Speiseplan gestrichen, überhaupt alles, was irgendwie produziert und transportiert wurde aus dem Gedächniß streichen ......Verpflegung bekommt man hier in Bremen auch wuderbar von der "Bremer Tafel".....beim Anstehen kann man sich dann nett mit den Anderen darüber unterhalten, dass das Badewasser der letzten Woche noch gut ist für den Rest des Monats, da es auch nicht erwärmt wird ist die Keimbildung daher am geringsten. Was dann noch übrig ist kann man ja auch zur Toilettenspülung (max. 1 mal am Tag) nutzen.
Ist auch gesünder so rumzulaufen.....die meisten "Sagrotan-Kinder" sind doch schon bei jeder kleinigkeit erkrankt... nun hat der Körper genügend Zeit (und Notwendigkeit) gegen alles Mögliche eigene Abwehrkräfte zu entwickeln. Aufgrund der Hygiene (siehe Badewasser oben) bildet sich ach ein gewisses "Aroma" um einen herum, dass Andere garnicht mehr so nahe herankommen mögen um Dich anzustecken.
Noch etwas zur Ökologie im Umkreis:
Eine meiner direkten Nachbarn war Caroline Linnert (Fraktionsvorsitzende der Grünen, Finanzministerin und 2. Bürgermeisterin in Bremen), die haben natürlich eine Palletheizung in ihr Haus einbauen lassen......vom Brennwert/Nutzen wohl positiv zu beurteilen. 2 Mal im Jahr werden Pallets angeliefert, in einem LKW mit Stuttgarter Kennzeichen, der muß natürlich, damit die Pallets in den Keller gepumpt werden den Motor laufen lassen.
Frau linnert fährt übrigens Mercedes E-300, jedes Jahr ein neuen.....oder wenn die Tour länger geht wird sie von einem Fahrer der Senatskanzlei
abgeholt, der natürlich auch nicht den Motor abstellt wenn er mal warten muss.
Warum es eine Nachbarin war??
Wir sind umgezogen, nun bewohnen wir einen ehemaligen Reiterhof im Naturschutzgebiet "Park links der Weser".
Warum werden jetzt auf einmal Neuwagen Steuerbefreit?? Ist das Ökologisch?? Das taugt doch nur um die PKW-Wirtschaft anzukurbeln......solange Autos aber nicht auf Bäumen wachsen taugt das nichts, also die alten Schluffen weiterfahren.
Ich habe nun auch einen Schritt zum 3-Liter-Auto gemacht, ich habe mir einen Chevi-Van zugelegt, 5,7ltr. V8, einmal das rechte Pedal durchgetreten und 3 ltr. sind wech. Der Katalysator wurde nicht eingetragen?? Also wech mit dem Teil (hier geht's ja auch um Gewichtsreduzierung, jedes Kilo weniger spart Sprit) Rohr zwischengeschweißt ....... und nun klingt das Ungetüm sogar richtig gut.
Mit Spaß dabei,
Jogi
Verfasst: 11. Dez 2008, 18:32
von Daniel
Minergy hat geschrieben:...Mittlerweile müsste sich ja all die graue Energie die im geformten Metall drin steckt amortisiert haben...
meiner verwandelt sich sogar selbstständig wieder in sein Ursprungsmaterial zurück

da brauchts hinterher nich mal ne Presse
hab gerade mal etwas rumgerechnet, ...
bei der Zahl von 3717352 Neuzulassunge (allein Deutsche Hersteller, aber inkl. Opel) in Deutschland 2006 und 2007 hat sich bei der Annahme, das etwa ein Drittel der Bevölkerung "Fahrfähig" ist (nur überschlagen), in diesem Zeitraum jeder 7.te (dieser überschlagenen Bevölkerungsgruppe) ein Fabrikneues Auto einer deutschen Marke zugelegt, ...
irre Zahlen, was???
Toyota und co. sind da noch gar nicht mit reingerechnet

Viele Grüße,
Daniel
Verfasst: 11. Dez 2008, 19:23
von Minergy
@ Jogi,
A-Team?
Ich treibe mich ja berufsgemäss im Bauwesen herum, und da haben wir mehrmals die energetische Amortisation von Wärmedämmungen durchgerechnet, und sind zum ergebnis gekommen, dass dickere Dämmstärken als 20 cm nur noch eine sehr geringe Energieeinsparung haben, dafür aber doch grosse Energie zur Herstellung verbrauchen–d.h. ein Passivhaus ohne Heizung mit 40 cm Dämmung ist eigentlich schwachsinnig..