Ölpumpe defekt?
-
Mark.o
Ölpumpe defekt?
Hallo Spitifreunde,
habe bei meinem 1500er die Ölpumpe ausgebaut und die Einzelteile gereinigt. Die Verzahnung des inneren und des äußeren Rotors weist eine raue Oberfläche auf. Die Außenseite des äußeren Rotors zum Pumpengehäuse und die des Pumpengehäuse weisen Riefen auf.
Den Verschleiß habe ich gemessen und liegt innerhalb der Toleranz.
Habe eine neue bestellt. Beim Reinigen der Ölwanne und des Siebes der Ölpumpe fand ich keinen Hinweis auf Metallspäne/Abrieb von der Größe um der Pumpe gefährlich zu werden.
Können sich trotzdem irgendwelche Teile vom Motor in die Pumpe verirren und mir die neue Pumpe wieder schädigen? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
Gruß
mark.o
habe bei meinem 1500er die Ölpumpe ausgebaut und die Einzelteile gereinigt. Die Verzahnung des inneren und des äußeren Rotors weist eine raue Oberfläche auf. Die Außenseite des äußeren Rotors zum Pumpengehäuse und die des Pumpengehäuse weisen Riefen auf.
Den Verschleiß habe ich gemessen und liegt innerhalb der Toleranz.
Habe eine neue bestellt. Beim Reinigen der Ölwanne und des Siebes der Ölpumpe fand ich keinen Hinweis auf Metallspäne/Abrieb von der Größe um der Pumpe gefährlich zu werden.
Können sich trotzdem irgendwelche Teile vom Motor in die Pumpe verirren und mir die neue Pumpe wieder schädigen? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
Gruß
mark.o
-
Daniel
- MKIII
- Überflieger
- Beiträge: 7126
- Registriert: 11. Sep 2006, 09:46
- Wohnort: Mörfelden
- Rorei
- Überflieger
- Beiträge: 2123
- Registriert: 16. Sep 2006, 20:53
- Wohnort: 82140-Olching
- Kontaktdaten:
Hallo mark.o,
umlaufende Riefen im Gehäuse und an der Verzahnung sind eigentlich normal nach einer langen Laufzeit der Pumpe, diesen Verschleiß solltest du nicht überbewerten wenn sich die Maße noch innerhalb der Verschleißgrenzen bewegt bzw. sie noch den vollen Druck erzeugt. Abgesehen von Daniels Hinweis, erzeugen auch kleinste Partikel wie Ölkohle und normaler Abrieb einen Verschleiß. Diese wandern zuerst mal durch die Pumpe und werden dann erst vom Filter zurück gehalten. Für wichtig halte ich bei diesem Zerlegungsgrad eine zusätzliche Kontrolle der Anlaufscheiben zur Kurbelwelle und wenn notwendig den Austausch dieser Halbscheiben denn diese erzeugen dann einen größeren Schaden.
Gruß Roland
umlaufende Riefen im Gehäuse und an der Verzahnung sind eigentlich normal nach einer langen Laufzeit der Pumpe, diesen Verschleiß solltest du nicht überbewerten wenn sich die Maße noch innerhalb der Verschleißgrenzen bewegt bzw. sie noch den vollen Druck erzeugt. Abgesehen von Daniels Hinweis, erzeugen auch kleinste Partikel wie Ölkohle und normaler Abrieb einen Verschleiß. Diese wandern zuerst mal durch die Pumpe und werden dann erst vom Filter zurück gehalten. Für wichtig halte ich bei diesem Zerlegungsgrad eine zusätzliche Kontrolle der Anlaufscheiben zur Kurbelwelle und wenn notwendig den Austausch dieser Halbscheiben denn diese erzeugen dann einen größeren Schaden.
Gruß Roland
Spiti-MK4-1300 ( Bj.73 ) und Vitesse MK1-Convertible ( Bj.67 ) www.rolands-triumph.de
-
Mark.o
Vielen Dank für Eure Antworten.Rorei hat geschrieben:Hallo mark.o,
umlaufende Riefen im Gehäuse und an der Verzahnung sind eigentlich normal nach einer langen Laufzeit der Pumpe, diesen Verschleiß solltest du nicht überbewerten wenn sich die Maße noch innerhalb der Verschleißgrenzen bewegt bzw. sie noch den vollen Druck erzeugt. Abgesehen von Daniels Hinweis, erzeugen auch kleinste Partikel wie Ölkohle und normaler Abrieb einen Verschleiß. Diese wandern zuerst mal durch die Pumpe und werden dann erst vom Filter zurück gehalten. Für wichtig halte ich bei diesem Zerlegungsgrad eine zusätzliche Kontrolle der Anlaufscheiben zur Kurbelwelle und wenn notwendig den Austausch dieser Halbscheiben denn diese erzeugen dann einen größeren Schaden.
Gruß Roland
Wenn Daniels Hinweis wahr sein sollte dann gute Nacht
Dann hoffe ich dass es sich nur um normalen Verschleiß handelt.
Wenn der Motor im nächsten Jahr den Tot stirbt erfahrt Ihr es hier.
Wie sieht die Anlaufscheibe aus bzw. an welcher Position befindet sie sich?
Gruß
Markus
-
Daniel
- Rorei
- Überflieger
- Beiträge: 2123
- Registriert: 16. Sep 2006, 20:53
- Wohnort: 82140-Olching
- Kontaktdaten:
Hallo Markus,
die beiden Anlaufscheiben ( MO 064) sitzen im letzten Kurbelwellenlager. Achte aber beim Einbau wieder auf die richtige Lage = Ölschmiernuten zur Kurbelwellenfläche. Das Axialspiel der Kurbelwelle sollte 0,10 - 0,20mm betragen, also am besten zum Vergleich auch vorher messen. Es gibt unterschiedlich dicke Anlaufscheiben zum Einstellen des Spieles.
Gruß Roland
die beiden Anlaufscheiben ( MO 064) sitzen im letzten Kurbelwellenlager. Achte aber beim Einbau wieder auf die richtige Lage = Ölschmiernuten zur Kurbelwellenfläche. Das Axialspiel der Kurbelwelle sollte 0,10 - 0,20mm betragen, also am besten zum Vergleich auch vorher messen. Es gibt unterschiedlich dicke Anlaufscheiben zum Einstellen des Spieles.
Gruß Roland
Spiti-MK4-1300 ( Bj.73 ) und Vitesse MK1-Convertible ( Bj.67 ) www.rolands-triumph.de
-
Mark.o
Aha, da also befinden sich die Teile. Habe aber noch nicht gemessen. Wegen dem schei... kalten Wetter vertagt.
Statt dessen habe ich mir es im warmen Keller gemütlich gemacht. Zusammen mit dem Getriebe + Overdrive auf der Werkbank.
Habe das Öl abgelassen und wollte eigentlich den Druckfilter vom Overdrive reinigen. Dazu eigens ein Werkzeug gebaut um dann feststellen zu müssen, dass der jenige, der sich das letzte Mal über den Verschluss des Filters her machte, 22Nm eventuell mit 220Nm verwechselt hat.
Beim Versuch den Deckel runter zu bekommen habe ich mir natürlich mein schönes gebasteltes Werkzeug fast ruiniert.
Selbst der Schlagschrauber hatte keine Chance. Jetzt werde ich mal paar Nächte drüber schlafen um mir etwas Neues einfallen zu lassen.
Gruß und danke wegen der Erklärung
Markus
Statt dessen habe ich mir es im warmen Keller gemütlich gemacht. Zusammen mit dem Getriebe + Overdrive auf der Werkbank.
Habe das Öl abgelassen und wollte eigentlich den Druckfilter vom Overdrive reinigen. Dazu eigens ein Werkzeug gebaut um dann feststellen zu müssen, dass der jenige, der sich das letzte Mal über den Verschluss des Filters her machte, 22Nm eventuell mit 220Nm verwechselt hat.
Beim Versuch den Deckel runter zu bekommen habe ich mir natürlich mein schönes gebasteltes Werkzeug fast ruiniert.
Selbst der Schlagschrauber hatte keine Chance. Jetzt werde ich mal paar Nächte drüber schlafen um mir etwas Neues einfallen zu lassen.
Gruß und danke wegen der Erklärung
Markus
- Jogi, HB
- Überflieger
- Beiträge: 4315
- Registriert: 7. Sep 2006, 10:41
- Wohnort: Bremen
- Kontaktdaten:
Moin,
für das Overdrive gibt es entsprechendes Werkzeug:
http://www.triumph-spitfire.de/forumOpe ... c.php?t=22
Grüße
Jogi
für das Overdrive gibt es entsprechendes Werkzeug:
http://www.triumph-spitfire.de/forumOpe ... c.php?t=22
Grüße
Jogi
powered by danonetunig
-
Mark.o
Jogi, HB hat geschrieben:Moin,
für das Overdrive gibt es entsprechendes Werkzeug:
http://www.triumph-spitfire.de/forumOpe ... c.php?t=22
Grüße
Jogi
Ich weiß monjamaus
Das ich die Schraube nicht los bekomme liegt aber nicht am Werkzeug. Der/die Verschluss/üsse sitzt/en wirklich bombenfest. Da geht nur was mit einem langen Hebel. Ich habe mit 220Nm eventuell etwas übertrieben aber in der Nähe liegt es bestimmt. Hält das Werkzeug dies aus?
Gruß
Markus
- Jogi, HB
- Überflieger
- Beiträge: 4315
- Registriert: 7. Sep 2006, 10:41
- Wohnort: Bremen
- Kontaktdaten:
220Nm? Noch nicht ausprobiert....
......normalerweise gebe ich lebenslange Garantie auf diese Schlüssel.......da ich jetzt weiß was Du vorhast, muss ich mir das tatsächlich noch einmal durch den Kopf gehen lassen.
ich glaube nicht, dass die so fest sitzen, mit solcher Gewalt wirst Du eher das Gewinde vermurxen.
Jogi
......normalerweise gebe ich lebenslange Garantie auf diese Schlüssel.......da ich jetzt weiß was Du vorhast, muss ich mir das tatsächlich noch einmal durch den Kopf gehen lassen.
ich glaube nicht, dass die so fest sitzen, mit solcher Gewalt wirst Du eher das Gewinde vermurxen.
Jogi
powered by danonetunig
-
Mark.o
Ich habe die Verschraubungen auf bekommen
Habe mir heute ein neues robusteres Werkzeug gebaut. Ein Eisenblock, zwei Hartmetallstifte die ich seitlich mit Madenschrauben gesichert habe um sie auch in der Länge justieren zu können. Danach habe ich darüber ein 13mm Loch gebohrt um einen Spurstangenrohling als Hebel durchstecken zu können.
Nm habe ich nicht messen könne aber an die 100Nm waren es.
Die Verschraubungen gingen ähnlich schwer zu drehen wie die Radschrauben an meinem Altagsauto. Die liegen bei 110Nm.
Alle Innereien gereinigt und mit meinem ersten Werkzeug mit 22Nm angedreht. Dennoch werde ich mir das Spezialwerkzeug zulegen. Meines hat nämlich beim ersten Lösen sehr gelitten.
Gruß und danke für die Unterstützung
Markus
Habe mir heute ein neues robusteres Werkzeug gebaut. Ein Eisenblock, zwei Hartmetallstifte die ich seitlich mit Madenschrauben gesichert habe um sie auch in der Länge justieren zu können. Danach habe ich darüber ein 13mm Loch gebohrt um einen Spurstangenrohling als Hebel durchstecken zu können.
Nm habe ich nicht messen könne aber an die 100Nm waren es.
Die Verschraubungen gingen ähnlich schwer zu drehen wie die Radschrauben an meinem Altagsauto. Die liegen bei 110Nm.
Alle Innereien gereinigt und mit meinem ersten Werkzeug mit 22Nm angedreht. Dennoch werde ich mir das Spezialwerkzeug zulegen. Meines hat nämlich beim ersten Lösen sehr gelitten.
Gruß und danke für die Unterstützung
Markus
-
Mark.o
Habe heute mal den Ofen in der Garage angeworfen und das Spiel der Kurbelwelle mit ner Meßuhr gemessen. Genau 0,22mm von Anschlag zu Anschlag. Ist über der Obergrenze drüber. Geht noch und man misst nächstes Jahr wieder oder sollte ich jetzt einschreiten?Rorei hat geschrieben:Hallo Markus,
die beiden Anlaufscheiben ( MO 064) sitzen im letzten Kurbelwellenlager. Achte aber beim Einbau wieder auf die richtige Lage = Ölschmiernuten zur Kurbelwellenfläche. Das Axialspiel der Kurbelwelle sollte 0,10 - 0,20mm betragen, also am besten zum Vergleich auch vorher messen. Es gibt unterschiedlich dicke Anlaufscheiben zum Einstellen des Spieles.
Gruß Roland
Gruß
Markus
-
Harry
- Forums-Lexikon
- Beiträge: 3367
- Registriert: 12. Sep 2006, 00:14
Hi Markus,
ist noch im grünen Bereich.
Beim 1500er sind die 0,1 bis 0,2 mm angegeben.
(Ich liebe die Verschlechterung der WHB!!!)
Beim Spitfire Mk3 sind die Werte mit 0,15 bis 0,35 angegeben und beim GT6 mit 0,152 bis 0,356mm.( empfohlenes Endspiel 0,152 bis 0,203)
Die Anlaufscheiben sind 2,31 bis 2,36 in STD dick.
mfG
Harry
-
Mark.o
Harry hat geschrieben:
Hi Markus,
ist noch im grünen Bereich.
Beim 1500er sind die 0,1 bis 0,2 mm angegeben.
(Ich liebe die Verschlechterung der WHB!!!)
Beim Spitfire Mk3 sind die Werte mit 0,15 bis 0,35 angegeben und beim GT6 mit 0,152 bis 0,356mm.( empfohlenes Endspiel 0,152 bis 0,203)
Die Anlaufscheiben sind 2,31 bis 2,36 in STD dick.
mfG
Harry
Hallo Harry,
danke für die Info. Dann reichts es nächsten Winter erneut nachzumessen.
Bitte entschuldige meine Unwissenheit aber was zum Geier meinst Du mit WHB??????
Grüßele
Markus
