ich musste ein neues Wasserpumpengehäuse einbauen und bei der Gelegenheit auch gleich einen neuen Thermostaten. Dieser hat eine Dichtung aus Gummi. Der passt damit aber nicht ins Gehäuse. Ohne Dichtung liegt er bündig. Benötigt man die oder reicht die Papierdichtung? Auch im Thermostatdeckel, ist der alte originale, ist keine Nut für eine Dichtung vorhanden. Danke für eine Info von den Profis
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Weltkulturerbe Lübeck und der Spitfire gehört dazu!
Du hast im Prinzip einen falschen Thermostat, musst Du ohne die Gummidichtung einbauen. Außerdem fehlt die Entlüftung für den Kühlkreislauf. Aber wahrscheinlich gibt's die Originalteile nicht mehr. Erstes und viertes Bild Orginalthermostat mit Entlüfter, zweites und drittes Bild Deine Variante.
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Jepp, Du solltest ein kleines Loch, 1,5mm, in die Fläche bohren, damit das Befüllen mit Kühlflüssigkeit einfacher geht. Es kann sonst passieren, dass unter dem Thermostat eine Luftblase bleibt und nicht öffnet.
Dieses thermostat mit entluftungsloch ist in Range Rover V8 gleich.
Also bis weit in die 90er jahren in das 'classic' verbaut, möglich auch danach in P38.
Also nicht gerade ein seltenes teil.
Ein Auto ist erst dann schnell genug, wenn man morgens davor steht und Angst hat es aufzuschließen.
Ein getunter Spitfire ist das schnellste Zündplättchen der Welt !
Die originalen Thermostate haben keine Dichtung. Die Abdichtung erfolgt durch den gewölbten Rand zum Thermostatgehäusedeckel. Da ist ohnehin noch eine Papier- oder Korkdichtung.
Ansgar hat geschrieben: ↑12. Aug 2025, 07:14
Moin
Bestell eine originale Dichtung !
Und achte dabei auf gute Qualität. Manche Dichtungen sind viel zu dünn. Oder schnitz dir selbst eine.
@Ansgar:
Am Sonntag sind wir auf einer Motorradtour mit 10 Leuten durch Kloster Oesede gekommen. Waren mal wieder im 'Weberhaus' bei Melle und im 'Malepartus'. Haben aber keinen blauen Spiti und keine Ducati gesehen...
Grüße
Rolf
BMW 328 Ci (2000) - Suzuki SV 1000 S (2004) - Triumph Spitfire 1500 (1975) - Yamaha SRX 600 (1988) - Yamaha XJ 900 N (1986)
Was ist eigentlich mit dem Thermostat das drin war? Ist das defekt (geprüft?) oder tauscht Du das Teil einfach nur so aus weil Du grad in der Gegend zu tun hast?
Was abdichten angeht habe ich mit der Papierdichtung schlechte Erfahrungen gemacht. Entweder hab ich das Teil zu sparsam mit Dichtmittel bestrichen oder das Material ist Mist, jedenfalls ist sie mir durchgeweicht und hat den Kühler entleert. Ich verwende seitdem eine selbstgeschnittene Dichtung aus Klingersil 4400 mit Hylomar aufgeklebt. Hält seit 10 Jahren.
Fuhrpark: Spitfire 1500 BJ:1978; NSU Quickly S BJ:1960
Naja, das Pumpengehäuse war verrottet und der Thermostat oben schien eine unlösbare Verbindung mit dem Gehäuse eingegangen zu sein. Da ging nur neu. Da war aber scheinbar auch nur die Papierdichtung zwischen. Ich setzte das mal die Woche zusammen und schaue mal wie dicht das ist. Danke für die Unterstützung
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greasemonkey hat geschrieben: ↑12. Aug 2025, 09:33
Was abdichten angeht habe ich mit der Papierdichtung schlechte Erfahrungen gemacht. Entweder hab ich das Teil zu sparsam mit Dichtmittel bestrichen oder das Material ist Mist, jedenfalls ist sie mir durchgeweicht und hat den Kühler entleert. Ich verwende seitdem eine selbstgeschnittene Dichtung aus Klingersil 4400 mit Hylomar aufgeklebt. Hält seit 10 Jahren.
Dichtmittel braucht man nicht. Die Dichtung muss halt gut sein. Wenn schon HYLOMAR, dann nur hauchdünn ("1 Moleküllage"). Bei Motorradmotoren benutze ich HYLOMAR nur als "Trennmittel", um bei einer späteren Reparatur die alte Papierdichtung besser entfernen zu können. Beim Fahrzeughersteller werden normalerweise alle Dichtungen "trocken" eingebaut.
Grüße
Rolf
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Im Autoteileladen bekommt man dieverses Dichtungspapier.
Seit die lieferbaren immer dünner wurden schnitz ich meine selbst.
Die von B aus L waren aus Zeitungspapier von der stärke her.
Wer keine Punkte in Flensburg hat hat endweder Glück gehabt oder behindert den fließenden Verkehr.
Ich hatte noch nie eine undichte Thermostatdichtung und wenn man ein bisschen Hylomar verwendet geht das auch ganz prima mit Zeitungspapier.
Aber, tückisch sind die Stehbolzen oder Bolzen, bei den meisten Wapugehäusen geht eine Bohrung bis in den Wassermantel, deswegen die Bolzen unbedingt gehanft einsetzen. Wenn es da leckt sind eigentlich immer, meine Erfahrung, die Bolzen ursächlich. Das Gleiche gilt auch für die Montage der Wapu.