Neue Kupplung trennt nicht ...

Alles rund um die hohe Kunst der Schaltakrobatik sowie Instandsetzung der Getriebeeinheit und Achsen
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Rorei
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Beitrag von Rorei »

Hallo Ralf,
jetzt 0,23 mm hat auf das Trennen keinen Einfluss, wenn das Pilotlager vergessen wurde, dann schlackert die Getriebewelle über einen Millimeter in der Kurbelwelle rum. Die Kupplung kann dann natürlich nicht richtig trennen.
Gruß Roland
Spiti-MK4-1300 ( Bj.73 ) und Vitesse MK1-Convertible ( Bj.67 ) www.rolands-triumph.de
Herald 1360

Beitrag von Herald 1360 »

Mittwoch Abend kommt ein älterer KFZ Meister vorbei und schaut sich das Ganze mal an . Der hat auch hoffentlich einen Abzieher für das Pilotenlager .
Meld mich wieder ...
Gruß , Ralf
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Joerg
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Beitrag von Joerg »

Herald 1360 hat geschrieben:Der hat auch hoffentlich einen Abzieher für das Pilotenlager .
Hallo Ralf,

für das Pilotlager brauchst du keinen Abzieher. Wenn die Schwungscheibe abmontiert ist, sollte man es mit dem Finger rausziehen können. In seltenen Fällen ist es fest, dann entweder einen Gewindebohrer reindrehen und damit rausziehen, oder dickes Fett reinstreichen und einen passenden Dorn reinklopfen. So wird es hydraulisch rausgedrückt.

Ich glaube aber nicht, dass es am Pilotlager liegt. Wenn das fertig (total verschlissen) ist, rupft die Kupplung beim Einkuppeln. Mehr passiert da nicht.
Dein Meister meinte wohl eher das Ausrücklager...


Gruß

Jörg
...because they don't build cars like they used to...
Herald 1360

Beitrag von Herald 1360 »

Hallo Leute ,
beschämenderweise habe ich erst jetzt bemerkt , dass das Ausrücklager welches bei der neuen Kupplung dabei war , und welches wir verwendet haben , ca. 2 mm dünner ist als das alte :shock: . Dabei hatten wir das im Januar zu Zweit verglichen und als identisch befunden ...
Hinzu kommt ein Spiel von ca. 1 mm von dem Stift der durch den Nehmerzylinder gedrückt wird . Sind dann schon 3 mm die beim kuppeln fehlen :oops: . Wenn ich das behoben habe baue ich das Getriebe noch mal ein und teste .
Das kann aber eigentlich nicht die Ursache sein für das beinahe Absterben des Motors beim Kupplungtreten , oder ?
Schönen Feiertag ,
Gruß , Ralf
Herald 1360

Beitrag von Herald 1360 »

Dank eines Hexenschusses kam ich erst gestern dazu das Getriebe wieder einzubauen . Also das Ausrücklager waren 2,5 mm und der Stift vom Nehmerzylinder 1 mm . Insgesamt 3,5 mm die die Kupplungsscheibe zu wenig gedrückt hat :shock: . Das wars , jetzt funzt es :D :top: .
Ich danke Allen die mir mit Rat und Tat zur Seite standen ! Lässt sich jetzt butterweich schalten :top: .

Dafür kommen gleich 2 neue Probleme :-vh : Die Bremse ist nun bombenfest und lässt sich nicht lösen :-vh . Das Pedal lässt sich keinen cm runter treten ... Wahrscheinlich eine Einstellungssache am Bremszylinder . Der ist ja neu und der war ja mit Gewindestange ...
Und der Vergaser tropft nun obwohl der letztes Jahr neue Dichtungen bekommen hat :-vh

Ja , das lange stehen ist immer tödlich für alte Autos ...

Gruß , Ralf
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Rorei
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Beitrag von Rorei »

Hallo Ralf,
einen Hauptbremszylinder mit Gewindestange zum einstellen gibt es beim Spiti nicht, habe mal einen vom Landrover so gesehen. Also einstellen iss nicht, muss von Hause aus passen.
Gruß Roland
Spiti-MK4-1300 ( Bj.73 ) und Vitesse MK1-Convertible ( Bj.67 ) www.rolands-triumph.de
Herald 1360

Beitrag von Herald 1360 »

Hallo Roland ,
das sind die Girling 625 ( siehe Foto auf Seite 2 ) . Der Neue von Isa-Racing hat ein Gewinde an dieser Schubstange mit aufschraubbarer Gabel . Hab es noch ein wenig gekürzt , jetzt klappt es :top: .

Gruß , Ralf
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