Zylinderkopfdichtung
- uwetriumph
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Zylinderkopfdichtung
Hallo, da laut meiner Werkstatt die Kopfdichtung wohl kaputt ist, möchte ich diese wechseln und würde gerne wissen was ich am besten gleich mitmache wenn der Kopf schonmal unten ist. Planen lassen ist klar, aber was ist sonst noch zu empfehlen. Und habt ihr einen Tipp wo ich das am besten machen lassen kann? Eine neue Kopfdichtung von Payen habe ich schon(hab ich mal in einem Ersatzteile Paket mitbekommen) Da wo TOP steht ist wahrscheinlich die Oberseite? Oder? Ansonsten nach WHB vorgehen denke ich mir
Viele Grüße von Uwe aus dem schönsten Land der Welt, dem Saarland
- Joerg
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Re: Zylinderkopfdichtung
Hallo Uwe,
da die Kopfdichtung, zumindest bei serienmäßigen Motoren, kein Verschleißteil ist, ist das wichtigste erst mal die Ursachenforschung, also zu heiße (magere) Verbrennung, Kühlungsmängel etc.
Stehbolzen aus dem Block herausdrehen und die Gewinde auf jeden Fall ansenken! Vor dem Einschrauben Bohrungen sauberblasen, wenn Öl drin ist kann der Block reißen.
Grüße
Jörg
da die Kopfdichtung, zumindest bei serienmäßigen Motoren, kein Verschleißteil ist, ist das wichtigste erst mal die Ursachenforschung, also zu heiße (magere) Verbrennung, Kühlungsmängel etc.
Stehbolzen aus dem Block herausdrehen und die Gewinde auf jeden Fall ansenken! Vor dem Einschrauben Bohrungen sauberblasen, wenn Öl drin ist kann der Block reißen.
Grüße
Jörg
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- isebjoern
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- uwetriumph
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Re: Zylinderkopfdichtung
Ich denke die Ventile etc kann dann sicher der der den Kopf plant nachprüfen.
Viele Grüße von Uwe aus dem schönsten Land der Welt, dem Saarland
- Dani Senn
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Re: Zylinderkopfdichtung
Der 1500 er hat gerne noch risse in den Wasserkanal, auf jeden Fall Wasserseitig abpressen lassen, sonst war vorher jede Arbeit vergeblich.
Bodeblääch Dänu
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Re: Zylinderkopfdichtung
Und vor allem bei der neuen Dichtung kontrollieren ob die Bohrungen/Löcher für die Wasserkanäle fluchten
Ein kluger Mann widerspricht seiner Frau nicht - er wartet bis sie es selbst tut.
- uwetriumph
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Re: Zylinderkopfdichtung
Hallo Dani, Wasserkanal abpressen aber sicher im Block und nicht im Kopf. Oder?
Viele Grüße von Uwe aus dem schönsten Land der Welt, dem Saarland
- superspitchris
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Re: Zylinderkopfdichtung
Doch natürlich im Kopf! Die Köpfe reissen gerne mal Richtung Wasserkanal. Planen ist nicht immer notwendig, sogar eigentlich eher selten, die Köpfe sind so gut wie nie krumm. Vorher die Höhe des Kopfes messen, schon manch einer hat den Kopf geplant und nicht mit einkalkuliert, dass derselbe vorher schon ein paar mal geschliffen wurde....
Die Wasserkanäle Kopf/ Block fluchten eigentlich gar nie, deshalb haben beide diese dreiecksförmigen Aussparungen, welche aber durch die Kopfdichtung wieder verschlossen wird. Hier muss immer nachgearbeitet werden, die thermischen Probleme vieler Motoren kommen fast ausschliesslich daher
Die Wasserkanäle Kopf/ Block fluchten eigentlich gar nie, deshalb haben beide diese dreiecksförmigen Aussparungen, welche aber durch die Kopfdichtung wieder verschlossen wird. Hier muss immer nachgearbeitet werden, die thermischen Probleme vieler Motoren kommen fast ausschliesslich daher
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- uwetriumph
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Re: Zylinderkopfdichtung
Hallo Chris, wenn die dreieckigen Aussparungen von der Dichtung verschlossen werden, muss doch dann die Dichtung ausgeschnitten werden.Oder? Wie hoch ist denn der Kopf bzw. wie weit kann man den planen? Kann ich erkennen ob der Kopf geplant werden muss oder nicht? Oder in jedem Fall zu Motorenbauer und den prüfen lassen?
Viele Grüße von Uwe aus dem schönsten Land der Welt, dem Saarland
- Brüchi
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Re: Zylinderkopfdichtung
Na, ja, ob man die Frage wirklich soo einfach beantworten kann?
Wie alt ist denn der Motor (Laufleistung), in welchem Zustand ist er?
Ob es sich lohnt, "nur" wegen einer defekten ZK Dichtung ne halbe Motorüberholung zu machen? Dann ist der ZK ja prima, aber der restliche Motor? Durch die Mehrleistung bzw. höherer Kompression leiden die Lagerschalen.....oft geht dann der Rumpfmotor kaputt.
Ursachenforschung: ja logisch. Risse im ZK ? Das würde man ja jetzt schon bemerken . Planen lassen? Warum? Funktionierende Stehbolzen rausdrehen ? warum? Neue ZK Dichung anpassen: auf jeden Fall !!!!
Also, ich würde den ZK abbauen und das Ding zuerst nur vermessen, was unbedingt gemacht werden muss? Planen und/oder neue Ventil usw. nur wenn es wirklich sein muss. GGF Ventile neu einschleifen und/oder Ventilschaftdichtungen montieren.
...isch halt nur so meine Meinung....
Wie alt ist denn der Motor (Laufleistung), in welchem Zustand ist er?
Ob es sich lohnt, "nur" wegen einer defekten ZK Dichtung ne halbe Motorüberholung zu machen? Dann ist der ZK ja prima, aber der restliche Motor? Durch die Mehrleistung bzw. höherer Kompression leiden die Lagerschalen.....oft geht dann der Rumpfmotor kaputt.
Ursachenforschung: ja logisch. Risse im ZK ? Das würde man ja jetzt schon bemerken . Planen lassen? Warum? Funktionierende Stehbolzen rausdrehen ? warum? Neue ZK Dichung anpassen: auf jeden Fall !!!!
Also, ich würde den ZK abbauen und das Ding zuerst nur vermessen, was unbedingt gemacht werden muss? Planen und/oder neue Ventil usw. nur wenn es wirklich sein muss. GGF Ventile neu einschleifen und/oder Ventilschaftdichtungen montieren.
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- uwetriumph
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Re: Zylinderkopfdichtung
Also dann auf jeden Fall zum Motorenbauer bringen und dem seine Meinung einholen. Ich denke das ich dazu nämlich zu wenig Ahnung von Motoren habe um das selbst zu sehen.
Viele Grüße von Uwe aus dem schönsten Land der Welt, dem Saarland
-
mpanzi
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Re: Zylinderkopfdichtung
Hallo Uwe,
ich würde mir da gar nicht so einen Kopp drum machen. Wenn er Risse im Kopf hat, hat er die jetzt schon und das müsste sich ja bemerkbar machen. Und da der Spitfire einen Grauguss-Zylinderkopf hat, dürfte sich da auch nicht viel verziehen.
Die Zylinderkopf-Dichtung war meine allererste Reparatur, die ich an meinem Spitfire gemacht habe - ich hatte ihn mit diesem bekannten Defekt gekauft. Leider kannte ich das Forum hier noch nicht (wie alt ist es eigentlich?).
Ich hab meinen Zylinderkopf abgenommen - wobei das etwas schwierig war, da der irgendwie festgebacken war. Obwohl alle Schrauben rausgedreht waren, war er nicht zu entfernen. Ich hab dann den Kopf mit einem Gurt festgebunden und mit einer Winde hochgezogen - samt dem Vorderteil des Autos wohlgemerkt - der ging trotzdem nicht ab. Hab ihn dann hängen lassen (Vorderräder haben geradeso den Boden berührt, damit das Auto nicht frei fällt) und irgendwann gabs einen Rumms und der Kopf hing noch am Gurt, während das Auto unten stand.
Dann hab ich die Kontaktflächen vorsichtig mit einem Glasschaber gesäubert (dabei sorgfältig darauf geachtet, dass ich keine Kerben reinschnitze, das wäre fatal und natürlich alle Bohrungen mit Tüchern verstopft, damit keine Krümel reinfallen), die neue Dichtung drauf und festgeschraubt. Das hielt - ein paar Wochen, wenn überhaupt. Keine 1000 km jedenfalls, dann war die neue Dichtung wieder hin - eine riesige weisse Wand hinter mir. Wurde dann belehrt, dass meine Dichtung, die ich eingebaut hatte, sch... lecht war. Gleiches Spiel nochmal (ausser, dass der Kopf diesmal problemlos zu lösen war) und eine neue, bessere Dichtung eingebaut. Seit über 10 Jahren und viele tausend Kilometer keine Probleme.
Nachdem der Motor gut lief, hab ich nix vermessen, nix geplant, nix dergleichen. Auch nicht die Bohrungen in der Dichtung überprüft, das hab ich eben das erste mal gelesen, dass hier eine Falle lauern könnte, aber entweder hatte meine Dichtung die richtigen Bohrungen oder es macht nicht so viel aus.
Die Ventile hab ich auch nicht geprüft. Mir hat ein Fachmann (Werkstatt für britische Oldtimer, ist hier im Forum auch nicht unbekannt, ich halte ihn fachlich für gut, aber zuverlässigkeitsmäßig sehr schlecht, daher möchte ich hier weder pro noch kontra Werbung machen) erklärt, dass ich auf Bleizusatz (hätte schwerwiegende Nachteile) verzichten solle, was auch kein Problem wäre, so lange ich die Ventile nicht schleifen lassen würde. Angeblich hätte das Blei, welches in den ersten Jahren des Autolebens verbrannt worden wäre, eine Schicht auf den Ventilen und den Ventilsitzen hinterlassen, so dass ich nun bleifreies Benzin fahren könne. Bisher kann ich nix gegenteiliges berichten und ich würde schon sagen, dass ich recht viel und zügig fahre.
Wenn meine ZKD wieder kaputt ginge und der Motor vorher normal gelaufen ist, würde ich es wieder einfach machen. Kopf runter, säubern, neue Dichtung drauf und zusammenschrauben. Nur die Dichtung würde ich mir genauer anschauen, ob alle Löcher drin sind, die rein gehören und vor allem, ob es eine gute Qualität ist.
ich würde mir da gar nicht so einen Kopp drum machen. Wenn er Risse im Kopf hat, hat er die jetzt schon und das müsste sich ja bemerkbar machen. Und da der Spitfire einen Grauguss-Zylinderkopf hat, dürfte sich da auch nicht viel verziehen.
Die Zylinderkopf-Dichtung war meine allererste Reparatur, die ich an meinem Spitfire gemacht habe - ich hatte ihn mit diesem bekannten Defekt gekauft. Leider kannte ich das Forum hier noch nicht (wie alt ist es eigentlich?).
Ich hab meinen Zylinderkopf abgenommen - wobei das etwas schwierig war, da der irgendwie festgebacken war. Obwohl alle Schrauben rausgedreht waren, war er nicht zu entfernen. Ich hab dann den Kopf mit einem Gurt festgebunden und mit einer Winde hochgezogen - samt dem Vorderteil des Autos wohlgemerkt - der ging trotzdem nicht ab. Hab ihn dann hängen lassen (Vorderräder haben geradeso den Boden berührt, damit das Auto nicht frei fällt) und irgendwann gabs einen Rumms und der Kopf hing noch am Gurt, während das Auto unten stand.
Dann hab ich die Kontaktflächen vorsichtig mit einem Glasschaber gesäubert (dabei sorgfältig darauf geachtet, dass ich keine Kerben reinschnitze, das wäre fatal und natürlich alle Bohrungen mit Tüchern verstopft, damit keine Krümel reinfallen), die neue Dichtung drauf und festgeschraubt. Das hielt - ein paar Wochen, wenn überhaupt. Keine 1000 km jedenfalls, dann war die neue Dichtung wieder hin - eine riesige weisse Wand hinter mir. Wurde dann belehrt, dass meine Dichtung, die ich eingebaut hatte, sch... lecht war. Gleiches Spiel nochmal (ausser, dass der Kopf diesmal problemlos zu lösen war) und eine neue, bessere Dichtung eingebaut. Seit über 10 Jahren und viele tausend Kilometer keine Probleme.
Nachdem der Motor gut lief, hab ich nix vermessen, nix geplant, nix dergleichen. Auch nicht die Bohrungen in der Dichtung überprüft, das hab ich eben das erste mal gelesen, dass hier eine Falle lauern könnte, aber entweder hatte meine Dichtung die richtigen Bohrungen oder es macht nicht so viel aus.
Die Ventile hab ich auch nicht geprüft. Mir hat ein Fachmann (Werkstatt für britische Oldtimer, ist hier im Forum auch nicht unbekannt, ich halte ihn fachlich für gut, aber zuverlässigkeitsmäßig sehr schlecht, daher möchte ich hier weder pro noch kontra Werbung machen) erklärt, dass ich auf Bleizusatz (hätte schwerwiegende Nachteile) verzichten solle, was auch kein Problem wäre, so lange ich die Ventile nicht schleifen lassen würde. Angeblich hätte das Blei, welches in den ersten Jahren des Autolebens verbrannt worden wäre, eine Schicht auf den Ventilen und den Ventilsitzen hinterlassen, so dass ich nun bleifreies Benzin fahren könne. Bisher kann ich nix gegenteiliges berichten und ich würde schon sagen, dass ich recht viel und zügig fahre.
Wenn meine ZKD wieder kaputt ginge und der Motor vorher normal gelaufen ist, würde ich es wieder einfach machen. Kopf runter, säubern, neue Dichtung drauf und zusammenschrauben. Nur die Dichtung würde ich mir genauer anschauen, ob alle Löcher drin sind, die rein gehören und vor allem, ob es eine gute Qualität ist.
- superspitchris
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Re: Zylinderkopfdichtung
Na ganz soooo einfach würde ich mir das nun auch wieder nicht machen. Den Kopf auf jeden Fall mit nem Stahllineal prüfen, da sieht man kleinsten Verzug das dauert auch nur Minuten.
Löcher in der Zylinderkopfdichtung sind alle eigentlich immer vorhanden
nur fluchten in den meisten Fällen die Kanäle nicht und man verschliesst diese teilweise mit der Kopfdichtung. Mein letztes MK3 Projekt hatte diese Probleme auch nicht, trotzdem hab ich die Bohrungen in der Kopfdichtung ein wenig nachgearbeitet. Bei meinem 1500er Tuningmotor haben die Kanäle überhaupt nicht gepasst, ich hab die ganze Dichtung abgeändert. Die meisten Spitimotoren, die ich schon in der Hand hatte und das sind wirklich viele, haben dieses Problem, die thermischen Probleme kommen fast immer daher und der späte zu kleinen Kühler ist auch nicht grade hilfreich.
Gute Dichtungen kommen von PAYEN, noch bessere von COOPER Gaskets aus den 70igern, ist aber das böse Zeugs mit dem A drin
Löcher in der Zylinderkopfdichtung sind alle eigentlich immer vorhanden
Gute Dichtungen kommen von PAYEN, noch bessere von COOPER Gaskets aus den 70igern, ist aber das böse Zeugs mit dem A drin
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- uwetriumph
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Re: Zylinderkopfdichtung
Gehe heute mein Auto abholen und werde mich nächste Woche dranmachen. Das mit dem Lineal mache ich auf jeden Fall und ausserdem prüfe ich ob die Kanäle fluchten.
Viele Grüße von Uwe aus dem schönsten Land der Welt, dem Saarland
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mpanzi
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Re: Zylinderkopfdichtung
Hm, ja schaden tut es sicher nicht. Bei mir scheitert es schon daran, dass ich gar kein Stahllineal habe (noch nie gebraucht). Ich hab schon mehrere ZKD getauscht (auch Alu-Köpfe) - bei mir und bei Bekannten - und die Autos liefen hinterher immer noch längere Zeit. Ich hab noch nie den Zylinderkopf überprüft, geschweigedenn geplant.superspitchris hat geschrieben:Na ganz soooo einfach würde ich mir das nun auch wieder nicht machen. Den Kopf auf jeden Fall mit nem Stahllineal prüfen, da sieht man kleinsten Verzug das dauert auch nur Minuten.
Ich bin mir da nicht so sicher, ob das eine Sache ist, die sich so eingeschliffen hat (ha, ein Wortspiel). Man macht das eben. Und es hält den versierten Normal-Schrauber davon ab diese Reparatur selbst zu machen, weil das ja sooooo kompliziert mit dem planen ist. Wie man ja eigentlich einen Elektriker braucht um eine Lampe anzuschließen. Die Dichtung an sich ist ja schon dicker - ich schätze mal so ein bis zwei mm, da kann die ganz schön was ausgleichen und einen halben mm wegplanen ist wohl nicht drin. Ich sehe das also so, dass die Dichtung mehr ausgleichen kann, als man mit Planen richten könnte.
Ausserdem sehe ich es so, dass sich der Zylinderkopf ja nicht erst verzieht, wenn ich den abschraube (sofern der Motor schon kalt ist, was er ja sein sollte). Dann müsste er schon vorher verzogen sein und wenn er das so sehr ist, dass es ein Problem gibt, müsste sich das bemerkbar gemacht haben.
Daher sehe ich das schon gelassener. Wenn man möchte, kann man natürlich mit Stahllineal prüfen. Aber dann muss man auch wissen, was ein Verzug überhaupt ist und wieviel Toleranz es gibt ...!