Ich will Euch danken!

Ein Forum lebt vom Austausch und ist es klar, dass Leute andere Lösungen ausprobieren. Durch Diskussionen und Austausch kommen immer die besten Ideen zum Vorschein!
Es hat mich richtig gefreut, dass es hier kein „sh!tstorm“ gab. Das Thema wird oft so stark polarisiert, dass ich oft Angst habe, mich dazu zu äußern.
Wie Ihr in meinem “Vorstellungspost“ gelesen habt, ich liebe Autos und alles, was sich schnell bewegt (Flugzeuge und auch Züge!). Ich habe auch manche „Stinker“ wie der Firebird gehabt. Ich genieße Motorsport in (fast) allen seinen Formen (als ich die Folge gesehen habe, wie die Mütter der Top Gear Moderatoren driften und Donuts gelernt haben war für mich das Driften aus…

). Engineering, wie wir sagen, hat mich immer fasziniert.
Noch wichtiger, ich bin Skeptiker. Nicht Zyniker. Skeptiker. Ich will meine eigene Erfahrung machen. Ich traue nicht einer einzigen Quelle, ich suche mehrere (von Experten natürlich, ich bin kein Verschwörungstheoretiker) . Ich recherchiere und hinterfrage, ob ich alles richtig verstanden habe. Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob ich das richtige zum Frühstück gegessen habe!
Ich verfolge alternativen Fortbewegungsmitteln seit mehr als 12 Jahren und ich finde Elektroautos eine sehr gute Lösung (aber nicht die beste und auch nicht die Einzige! ). Ich wollte ein wenig meine Erfahrung mitteilen.
Ich finde diese Wikipedia Artikeln sehr gut:
https://de.wikipedia.org/wiki/Elektroauto#Umweltbilanz
https://en.wikipedia.org/wiki/Environme ... ectric_car
Man kann auch 80-90% von einer Batterie recylcen. Tesla Powerwalls bestehen zum größten Teil aus „alten“ Batterien.
Und Verbrennungsmotoren sind nicht tot:
https://www.youtube.com/watch?v=gwjbElCKkYs (leider nur in Englisch)
Zum H: Ein „Wasserstoff“ Auto ist auch eine E-Auto nur statt Batterie, speichert es Energie im Wasserstoff, welches durch die Brennzelle freigelassen wird. Der Dampf dreht eine Turbine, die dann Strom erzeugt.
Wasserstoff hat viele Vorteile gegenüber Batterien. Auf dem Papier. Ja, man „tankt“ wie immer, man kann (noch) viel weiter fahren, es wird nur Wasser rausgepustet. Das Auto ist leichter… Die sind aber leicht komplizierter als ein reines E-Auto.
Das größte Problem ist die Herstellung:
https://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffherstellung
Aber daran wird gearbeitet:
https://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffwirtschaft
Strom kann fast jeder erzeugen. Hier im Südwesten kriegen wir viel Sonne. Im Sommer produziert meine Solarthermie mehr Warmwasser, als was wir verbrauchen können. Auch bei wolkenlosem Himmel im Winter kommen so 30-35° C durch…
Solarzellen und Modulen werden auch immer besser, effizienter, leichter und günstiger.
Zu dem „wie kann man nur“ Front: Es gibt Autos, die man, genauso wie sie sind konservieren muss. Keine Frage. Ihr habt in einigen Sachen recht, E-Auto von der Stange sind nicht besonders schön. Sie sind auch sehr teuer in der Anschaffung und man fällt nicht auf. Noch gibt es keine richtigen „Szene“. Sogar ich muss schmunzeln, wenn ich mir vorstelle, eine Gruppe junger Leuten sitzen rum und plaudern über Wirkungsgraden, Reichweite und Rekuperation…
Zum Auto der Begierde: Wie jemand schon gesagt hat. Der Spitfire ist das meistverkaufte Modell von Triumph. Er ist leicht, leicht zu modifizieren und bis auf die Heizung und Scheinwerfer ist kaum Elektrik vorhanden.
Hinzu kommt, dass er (von Natur aus) leicht untermotorisiert ist.
Dass die Form des Spitfires schön ist, ist natürlich unumstritten!
Wenn man schon E-Auto fahren möchte, warum nicht etwas schickes, etwas was eine Geschichte erzählen kann und vor allem etwas, was man selber noch das eine oder andere selber machen kann?
Er ist von daher ein sehr guter Kandidat zum umrüsten.
Er hat Charme, eine zeitlose Form und ist dennoch leicht zu warten. Er verdient auch eine Form von zeitlosem Antrieb.
Das es nicht jedem gefällt ist klar. Ich meine es müsste auch Hélène Fischer Fans geben.. wie kann man nur…?
Außerdem, die, die ihr Autos so umbauen, machen Eure H-Kennzeichen Autos um so wertvoller!
Mit etwas Glück besuche ich e-Spiti bald. Er wohnt nicht weit weg. Unsere Autos sind fast vom selben Jahrgang glaube ich. Ich gestehe, mit Herrn Lorey die selbe Erfahrung bisher gemacht zu haben. Sehr schnell und freundlich.
Soweit ist mein Projekt aber noch nicht. Der Vorbesitzer hat viel mehr kaputt gemacht als ich dachte und die Karo ist doch in viel schlechterem Zustand als ich vermutet habe. Erst müssen er rostfrei sein und wieder glänzen!
Ich kann aber berichten, denn die Beiträge bisher haben mir Mut gemacht, dass ich für mich das richtige tue. Ich werde VIELE Fehler machen. Ich werde auch sehen, ob alles stimmt, was ich bisher gelernt habe. Ich bin reif genug zuzugeben, wenn ich Mist baue, oder wenn etwas einfach nicht stimmt. Das nennt man Erfahrung.
Merci!