messingbuchse

Alles rund um die hohe Kunst der Schaltakrobatik sowie Instandsetzung der Getriebeeinheit und Achsen
Antworten
kosachs

messingbuchse

Beitrag von kosachs »

Hallo Zusammen, ich habs geschafft das Getriebe ist raus.Aber jetzt habe ich zwei neue Probleme:1.In der Kupplungsglocke befindet sich statt des Simmerrings eine Ölförderschnecke die defekt ist. Es sieht aus als wenn diese reingepresst wurde,weiß jemand wie ich sie problemlos herausbekomme?
2.Das selbe Problem habe ich mit der Messingbuchse hinter der Schwungscheibe,in der die Getriebewelle läuft.Die alte Buchse sitzt so fest, ich bekomme sie einfach nicht heraus, vielleicht kann mir ja jemand einen Tip geben.
mfg.Kosachs!
Benutzeravatar
Rorei
Überflieger
Beiträge: 2123
Registriert: 16. Sep 2006, 20:53
Wohnort: 82140-Olching
Kontaktdaten:

Beitrag von Rorei »

Hallo Kosachs,
1.) Die Rückförderschnecke ist Teil der Führungsbuchse. Die Buchse läßt sich in Richtung Getriebeseite heraus treiben ( sitzt nicht all zu fest ).
2.) Zum Ausbau der Messingbuchse muss die Schwungscheibe entfernt werden.
Gruß Roland
Spiti-MK4-1300 ( Bj.73 ) und Vitesse MK1-Convertible ( Bj.67 ) www.rolands-triumph.de
kosachs

Beitrag von kosachs »

Hallo Roland, die Schwungscheibe habe ich schon raus.Doch die Buchse sitzt
so fest, ich bekomme sie nicht ein Stück bewegt.
Gruß Kosachs!
Benutzeravatar
MKIII
Überflieger
Beiträge: 7093
Registriert: 11. Sep 2006, 09:46
Wohnort: Mörfelden

Beitrag von MKIII »

Füll die Buchse mit Fett (ja diesmal gehört Fett da Rein) und schlage mit einem relativ gut passendem Dorn in die Öffnung, das verdrängende Fett schiebt nun die Buchse raus :top:
Gruß
Norbert
-------------------------------------------------------
"Alt werden ist nix für Feiglinge"
Fuhrpark: Spitfire MK3 1969, Porsche V108 1960, NSU Max 1954, Honda CY50 1980
Benutzeravatar
Rorei
Überflieger
Beiträge: 2123
Registriert: 16. Sep 2006, 20:53
Wohnort: 82140-Olching
Kontaktdaten:

Beitrag von Rorei »

Falls das mit dem Fett nicht klappt, schneide einfach ein M14-Gewinde rein.
Gruß Roland
Spiti-MK4-1300 ( Bj.73 ) und Vitesse MK1-Convertible ( Bj.67 ) www.rolands-triumph.de
kosachs

Beitrag von kosachs »

Das mit dem Fett hat nicht geklappt, das Ding sitzt bombenfest. Ich versuche es jetzt mal mit dem M 14-Gewinde. Falls ihr noch mehr Tips habt, ich habe immer ein offenes Ohr. Gruß Kosachs!
kosachs

Beitrag von kosachs »

Hallo zusammen, mit dem M 14 Gewindeschneider hat es nicht funktioniert, war schon zu ausgelutscht. Aber mit M 16 hat es geklappt, saß ganz schön fest das Ding. Nochmals Danke für die guten Tips.Gruß Kosachs!
Benutzeravatar
Rorei
Überflieger
Beiträge: 2123
Registriert: 16. Sep 2006, 20:53
Wohnort: 82140-Olching
Kontaktdaten:

Beitrag von Rorei »

Hallo kosachs,
wenns erst mit M 16 ging, dann schauts nicht gut für dein Getriebe aus. Deine Getriebelager sind dann vermutlich auch ausgelutscht.
Gruß Roland
Spiti-MK4-1300 ( Bj.73 ) und Vitesse MK1-Convertible ( Bj.67 ) www.rolands-triumph.de
kosachs

Beitrag von kosachs »

Hallo Roland, wie groß darf denn das Spiel an der Getriebewelle sein?
Gruß Kosachs!
Benutzeravatar
Rorei
Überflieger
Beiträge: 2123
Registriert: 16. Sep 2006, 20:53
Wohnort: 82140-Olching
Kontaktdaten:

Beitrag von Rorei »

Hallo Kosachs,
also ein zul. max.-Spiel in genauen mm kann ich dir nicht nennen. Ich habe aber die Eingangswelle mit einem neuen Hauptlager und einem guten gelaufenem Nadellager samt Hauptwelle zusammengesteckt und gemessen. Das Ergebnis war ein Gesamt-Meßuhrausschlag von ca. 1,05 mm ( auf dem Zapfen der Eingangswelle ). Wichtiger ist aber, warum die Sintermatall-Buchse so stark eingelaufen bzw. festgefressen war und ob das Nadel in der Eingangswelle / Hauptwelle keine Schäden davon getragen hat ( Rattermarken / Fressstellen usw. ). Das kannst du nur durch eine Demontage der Teile feststellen. Dazu gibts ja mittlerweile genügend aktuelles Material.
Gruß Roland
Spiti-MK4-1300 ( Bj.73 ) und Vitesse MK1-Convertible ( Bj.67 ) www.rolands-triumph.de
Antworten