heute möchte ich mal einem aus dem Nähkästchen zum Besten geben: vielleicht hilft es dem Einem oder Anderen ja bei der Fehlersuche....
Alles begann damit, dass ich auf die gloreiche Idee gekommen bin, meine Instrumentenbeleuchtung mit LED´s auszustatten. Mensch: lange Lebensdauer, günstig bei Conrad zu bekommen, tolle Farben, gringer Stromvergrauch (auf letzteren komme ich später noch mal zurück;)
Na jedenfalls muss ich noch nebenbei erwähnen, dass meine originale Gleichstromlima beim ersten Motorstart auf Grund eines Lagerschadens abgeraucht ist: kurzum also eine "Drehstromlima" mit hoher Amperezahl eingebaut.
Bei der ersten Probefahrt passierte das was passieren musste: die Ladekontrollleuchte erlischt nicht, Batterie wird nicht geladen und der Rückweg zur Garage wird zum Lotteriespiel.... (hab es gerade so geschafft...)
Bei der Fehlersuche (mit viel lesen im Forum, restliches Internet) kam dann heraus, dass die LED der Ladekontrollleuchte eine zu geringe Stromaufnahme hat (ca. 20mA). Diese Stromstärke reicht demnach also nicht aus den Erregerimpuls für die Fremderregung des Generators in der Anlaufphase zu liefern.
Lösung: eine Wald- und Wiesenglühlampe reinschrauben und siehe da der Strom fließt weider !!!
Fazit: Ich denke an diesem Beispiel kann man gut sehen, wie wichtig diese elektrische Verbindung dann doch ist und welche Probleme Massefehler auslösen können, die einem ja auch den lebenswichtigen "Saft" klauen....
Ach da fällt mich zum Schluß doch noch eine Frage an die Drehstromlima- Fahrer ein: Was macht ihr wenn die Ladekontrollleuchte mal durchbrennt? (merkt man ja nicht, weil "aus" ist sie ja fast immer...)
..oder immer ein Stück Ersatzglühobst im Handschuhfach???
In diesem Sinne: es werde Licht !!!
Grüße, Björn