Schnell stellte sich heraus, dass der Gewindebolzen nicht zur Verwendung in der originalen Position gedacht sein kann. Auf dem Bild unten sieht man, dass sich der Bolzen nicht in der Führung versenkt bzw. das Gewinde am anderen Ende in jedem Fall zu kurz wäre.
Die Probemontage der Lichtmaschine an dieser Position ergab zudem, dass hier keinerlei Verstellmöglichkeit mehr gegeben ist, da das Gehäuse der Lima an der Halterung anschlägt.
Als weiterer Montagepunkt wurde dann die obere Bohrung in der Halterung ausgemacht. Um den Bolzen dort durchzuführen, wäre jedoch Materialbearbeitung an der Halterung nötig gewesen.
Meine Anfrage bei Bastuck ergab, dass "...alle anderen Kunden mit dem Haltesatz keine Probleme hätten...!", und, "...ob denn keine Anbauanleitung beilag?" Ich verneinte, und man versprach, mich zurück zu rufen oder sonst wie zu kontaktieren.
Da weder ein Rückruf erfolgte noch eine Anbauanleitung per Mail kam, bestellte ich nach intensiver Internetrecherche über Canley Classics eine alternative Lichtmaschinenhalterung (147899A), die original wohl an anderen Triumph-Modellen (TR5...?) verwandt wurde. Das "A" hinter der Bestellnummer steht übrigens für Alu. Wenn schon, dachte ich mir, kann ein bisserl Gewichts-Tuning ja nicht schaden.
Bis dahin behalf ich mir mit dieser verwegenen Lösung:
Originaler Haltebolzen - und mit allem, was die Ersatzteilekiste so zu bieten hatte.
Der Spannbügel wurde unten am Motor befestigt:
Fertig:
Ja. So geht’s auch.
Nachdem die alternative Lichtmaschinen-Halterung von Canley eintraf, wurde das Provisorium ersetzt.
Bracket abschrauben:
Neues Bracket installiert:
Bolzen von Bastuck durch die Führung:
Und siehe da! Das Canley-Teil passt wie angegossen. Oder sollte man sagen, das Bastuck-Teil passt jetzt wie angegossen?
Naja, egal. Jedenfalls passt alles zusammen.
Zum Schluss noch die Lichtmaschine montiert...
Hierbei stellte sich heraus, dass die "E310COMP"-Lichtmaschine aufgrund ihrer Geometrie am Spannbügel schleift und eine korrekte Montage so nicht möglich war. Nach etwas Materialabnahme am Gehäuse der LiMa war dieses Problem jedoch behoben.
Hier kann man die Schleifung vage erkennen:
(Schleifung oben, dort wo der Spannbügel mit dem Gehäuse der LiMa kollidiert)
Fertig!
Fast jedenfalls... Auf obigen Bild erkennt man, dass der Riemen nicht optimal fluchtet. Bei Gelegenheit werde ich eine der Unterlegscheiben an der Verbindung zwischen Spannbügel und LiMa wieder wegnehmen und unten zwischen Haltebolzen und LiMa einfügen. Dadurch kommt die Lichtmaschine etwas nach vorne und die Flucht sollte optimal sein.
Ggf. teste ich dabei noch, ob die Lichtmaschine an der "Provisoriumslösungs-Stelle", also unterhalb der Halterung, nicht doch besser aufgehoben wäre. Platz wäre dort ja genug und es senkt den Schwerpunkt.
Irgendwelche Einwände?
Danke jedenfalls für die Aufmerksamkeit.